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Schleswig-Holstein Keine weiteren Proteste geplant
Nachrichten Schleswig-Holstein Keine weiteren Proteste geplant
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08:09 15.04.2015
Von Bastian Modrow
 Polizisten nehmen während des G7 Aussenministertreffen in Lübeck einen Demonstranten in der Königstrasse fest. Quelle: Olaf Malzahn
Lübeck

Die G7-Gegner hatten Aktionen des zivilen Ungehorsams angekündigt: Zum Abschluss der Kundgebung der Demo unweit des Hansemuseums hatte eine Rednerin p...

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Heißer G7-Auftakt in Lübeck - Polizei war im Dauereinsatz

Unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen hat am Dienstag in Lübeck das erste große Treffen der deutschen G7-Präsidentschaft begonnen. Zunächst verliefen die Demonstrationen der Gipfelgegner friedlich. Am Abend kam es jedoch zu Zusammenstößen mit der Polizei, die mit mehr als 3500 Beamten im Einsatz war.

KN-online (Kieler Nachrichten) 15.04.2015

Das Außenministertreffen der G7 in Lübeck hat begonnen. Am Abend begrüßte Bürgermeister Bernd Saxe sechs der sieben Minister im historischen Rathaus. Allein US-Außenminister John Kerry reist erst am Mittwoch an. Bereits am Dienstag folgten 1500 Menschen dem Aufruf zur Demonstration "Stop G7". Am Abend provozierten erste Störer die Polizei.

Bastian Modrow 14.04.2015

3500 Polizisten, verrammelte Läden und nur sieben Außenminister – Lübeck zittert rund um das G7-Treffen vor Krawallmachern und gleicht einer Festung. Der Aufwand ist immens und mehrere Millionen Euro teuer, so dass sich nicht nur Bewohner der Hansestadt fragen: Ist das alles nötig? Doch Hochsicherheit hin oder her: Die G7-Runde sollte man nicht verteufeln. In Krisenzeiten ist sie als Gesprächsforum unerlässlich – auch wenn sie viel vom ursprünglichen Charme verloren hat.

Jens Kiffmeier 14.04.2015