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Schleswig-Holstein Keine Maffay-Freikarten für die Polizei
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08:00 12.02.2018
Von Niklas Wieczorek
Peter Maffay beginnt am Mittwoch seine MTV-Unplugged-Tour in Kiel. Am Dienstag ist die Generalprobe. Quelle: siehe Metadaten
Kiel

"Vorzugsweise sollen Polizistinnen und Polizisten eine Freikarte bekommen, die besonders schwierige Dienste versehen oder die sich besonders um das Wohl von anderen Menschen verdient gemacht haben oder die besonders viele Überstunden und Wochenenddienste absolvieren oder die in den unteren Besoldungsgruppen angesiedelt sind", schrieb Sven Neumann, Vorsitzender der GdP-Regionalgruppe Kiel-Plön, am 5. Februar an die Kollegen. Aber nur zwei Tage später musste er das Angebot wieder einkassieren – denn Gutt sah die Gefahr illegaler Vorteilsnahme.

In der Zwischenzeit hatte Gutt selbst alle Adressaten benachrichtigt: "Ich weise darauf hin, dass die Annahme der Karten mit Bezug zu ihrem Amt den disziplinarrechtlichen Anfangsverdacht ungerechtfertigter Annahme von Geschenken und Belohnungen erfüllen könnte." Jede Annahme müsse im Einzelfall genehmigt werden, die aber in keinem Fall erteilt würde. "Eine Genehmigung würde auch meinen Vorstellungen über eine unabhängige, neutrale Amtsausführung widersprechen, selbst wenn – wie in diesem Fall – dem Spender keine unlauteren Motive zu unterstellen sind."

Gegenüber KN-Online sagte Joachim Gutt: "Aus Fürsorgepflicht sensibilisieren wir die Kollegen für dieses Thema, konkretisieren die Rechtslage und weisen regelmäßig in diesem Kontext auf die Erlasslage hin." Und darin sei das Beamtenrecht auf solche Konstellationen zur Korruptionsprävention konkretisiert worden.

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Schleswig-Holstein Tim Lomas sammelt schöne Wöör in veele verscheden Spraken - De schönsten Geföhle vun'e Welt

Stell di mol vör, du hest di graad mit dien Leevsten in’e Hoor. Un büst füünsch un vergrellt un du muttst eerst mol wedder den Kopp kloor kriegen. Un denn löppst du rut an’e See un di püüstert de Wind as dull üm’e Ohrn. Un miteens warrd di ganz licht tomoot. Dorför gifft dat keen passen düütsches Woort, üm düt Geföhl to beschrieven.  Aver de Hollänner, de hebbt eens: „uitwaaien“ heet dat dor. Wenn de Finnen in Noot sünd un ganz ünner, aver mit all ehr Knööf un all ehr Kraasch wedder na baven spaddelt, denn nöömt se düt Geföhl „sisu“. Dor gifft dat keen passen Översetten för. Jüst so is dat mit dat niege däänsche In-Woort „hygge“. Düt Geföhl, wenn dat kommodig is, wenn dat warm is un huggelig, as de Sleswiger seggt.  Man liekers lett sik dat nich in een Woort rinsteken: „Untranslatable emotions“, seggt Tim Lomas dorto. He is Psycholoog an’e University of East London un is siet twee Johr dorbi, en Aart Duden mit de schönsten Geföhle ut’e heele Welt op’e Been to stellen. Un twaars in’t Nett. Un jedeen kann un schall dorbi mithölpen.

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