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Schleswig-Holstein Patienten können Daten aufs Handy laden
Nachrichten Schleswig-Holstein Patienten können Daten aufs Handy laden
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07:00 05.02.2019
Von Heike Stüben
So sieht die Gesundheitsakte aus, die die Techniker Krankenkasse TK zurzeit von 80000 Versicherten testen lässt. Über die App TK-Safe kann man sich ein Archiv mit seinen Gesundheitsdaten und -dokumenten anlegen. Quelle: Walther, Jana
Kiel

Wie waren die Blutwerte vor einem Jahr? Wann war die letzte Impfung? Was genau wurde alles im Krankenhaus untersucht und festgestellt? All das und noch viel mehr sollen Patienten künftig auf ihrem Smartphone speichern können – in einer elektronischen Gesundheitsakte. Krankenversicherte sollen so die Hoheit über ihre Gesundheitsdaten bekommen, schnellere gezielte Behandlungen sollen ermöglicht und Bürokratie abgebaut werden. Ob AOK, DAK oder Techniker – bei den Krankenkassen laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren.

Gesundheitsakte: Patient hat Hoheit

Der Patient ist dabei der Souverän über seine Daten. Er bestimmt, ob er solch eine Akte überhaupt haben möchte, was darauf gespeichert wird und an wen er die Daten weitergibt. Anfang Mai soll das Terminservice- und Versorgungsgesetz die gesetzliche Grundlage schaffen. Erst danach können Kassen ihren Versicherten eine Gesundheitsakte anbieten. Voraussetzung dafür: Der Patient muss ein Smartphone haben. 

Ärzte sollen entlastet werden

„Patienten werden zum Manager ihrer Gesundheitsdaten, Ärzte werden entlastet und der Übergang vom Krankenhaus in die ambulante Versorgung wird für alle Beteiligten leichter und sicherer", sagt Dr. Johann Brunkhorst, Leiter der Landesvertretung der Techniker Krankenkasse. Dort testen zurzeit 80000 Versicherte die App TK-Safe.

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