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Schleswig-Holstein Schwimmender Atommeiler auf der Ostsee
Nachrichten Schleswig-Holstein Schwimmender Atommeiler auf der Ostsee
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18:01 03.05.2018
Das Greenpeace-Schiff "Beluga 2" unweit der "Akademik Lomonosov" auf der Ostsee. Die Aktivisten der Umweltorganisation haben am Donnerstag gegen den schwimmenden russischen Atommeiler protestiert. Quelle: Christian Aslund
Hamburg

"Stoppt schwimmendes Tschernobyl – schützt die Arktis" stand den Angaben zufolge auf einem Banner am Greenpeace-Schiff "Beluga 2", das die Fahrt des Schleppverbandes durch die Ostsee begleitet. Greenpeace beklagt mangelnde Sicherheitsvorkehrungen. "Auf einem kaum geschützten Ponton wird die Risikotechnologie Atom noch riskanter", warnte der Atomexperte der Organisation, Heinz Smital.

Zwischenlager für Brennelemente an Bord

Die zwei Reaktoren an Bord der "Akademik Lomonosov", die keinen eigenen Antrieb hat, sollen Greenpeace zufolge künftig Strom bei der Erschließung und Ausbeutung von Öl- und Gasvorkommen in der Arktis liefern. An Bord soll sich auch ein Zwischenlager für Brennelemente befinden, die dort bis zu zwölf Jahre gelagert werden könnten. "Das schraubt die Gefahr eines Atomunfalls auf ein unbekanntes Niveau", sagte Smital. "Selbst Atom-U-Boote kommen zum Brennstoffwechsel in die Werft."

Die Umweltschützer sehen im Stapellauf der "Akademik Lomonosov" das Startsignal für eine weltweit neue Art der Nutzung von Atomenergie.

Von dpa

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