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Schleswig-Holstein Grote bestätigt Gespräch nach Durchsuchung
Nachrichten Schleswig-Holstein Grote bestätigt Gespräch nach Durchsuchung
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19:01 11.09.2019
Von Deutsche Presse-Agentur dpa
Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU) gerät nach einem Medienbericht erneut in den Fokus. Quelle: Carsten Rehder/dpa
Kiel

Ein Ministeriumssprecher bestätigte das Treffen vom Dienstag vergangener Woche. Das Landeskriminalamt (LKA) hatte Ende August nicht nur Gewerkschaftsräume in Kiel durchsucht, sondern auch Nommensens Wohnung.

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Die Staatsanwaltschaft ermittelt nach eigenen Angaben wegen des Anfangsverdachts von Indiskretionen im Zusammenhang mit polizeiinternen, sicherheitsrelevanten Informationen. Ein Zusammenhang zum Untersuchungsausschuss des Landtags zur Aufklärung der "Rockeraffäre" bei der Polizei bestehe nicht. Nommensen hatte sich mehrfach kritisch im Zusammenhang mit der Affäre um mögliche Fehler bei früheren Ermittlungen gegen Rocker zu Wort gemeldet. Er wies nach den Durchsuchungen die Vorwürfe zurück, die Gewerkschaft sprach von einem Skandal.

Grote erhielt Unterlagen von Nommensen

Grote habe sich nicht in ein Strafverfahren eingemischt, sagte ein Ministeriumssprecher am Mittwoch im Hinblick auf das Gespräch mit Nommensen. Es habe sich zunächst um ein Fürsorgegespräch gehandelt. Nommensen habe am Rande einer Landtagssitzung Grote darum gebeten. Im Laufe des Gesprächs habe Grote von Nommensen Unterlagen bekommen, aus denen Vorwürfe gegen einen Ermittler hervorgingen. Die Inhalte seien zu dem Zeitpunkt der Staatsanwaltschaft bekannt gewesen, sagte der Ministeriumssprecher.

Unmittelbar nach dem Vier-Augen-Gespräch habe sich Grote über einen Abteilungsleiter an das LKA gewandt, berichtete "Der Spiegel" weiter. "Die Fragen bezogen sich hauptsächlich auf den Einsatzverlauf und die Rahmenbedingungen der Ermittlungsführung", sagte eine LKA-Sprecherin dem Magazin. Grote habe die Vorwürfe nicht ignorieren können, erläuterte der Ministeriumssprecher.

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