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Schleswig-Holstein Handwerk im Norden brummt weiter und signalisiert höhere Preise
Nachrichten Schleswig-Holstein Handwerk im Norden brummt weiter und signalisiert höhere Preise
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16:52 13.01.2020
Dem Handwerk in Schleswig-Holstein geht es gut. Auch für die nächsten Monate wird ein gutes Geschäft erwartet. Quelle: Jan Woitas/dpa (Symbolfoto)
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Flensburg/Lübeck

Das Handwerk in Schleswig-Holstein ist weiterhin bestens im Geschäft und erwartet dies auch für die nächsten Monate. Allerdings stellte es Kunden am Montag auch Preiserhöhungen in Aussicht. Den Angaben der Handwerkskammer zufolge berichteten für das vierte Quartal 2019 rund 62 Prozent der Betriebe von einer guten Geschäftslage. Nur 5 Prozent nannten sie schlecht. Dies entsprach den guten Ergebnissen des Vorquartals und des Vorjahres. Bei der großen Mehrzahl der Betriebe entwickelten sich Umsatz, Beschäftigtenzahl, Auftragsbestand, Verkaufspreise und die Investitionstätigkeit auf dem Niveau des dritten Quartals, hieß es.

„Das Handwerk bleibt aufgrund der unverändert guten Situation auf den Kapitalmärkten ein stabiler Faktor der Wirtschaft im Land“, sagte der Präsident der Handwerkskammer Schleswig-Holstein, Jörn Arp. Die Nachfrage bleibe hoch, sowohl beim Konsum als auch bei den Investitionen. Arp signalisierte aber auch Preiserhöhungen: Zur Sicherung der betrieblichen Rendite sei es unumgänglich, jüngste Kostensteigerungen bei Personal, Material und Entsorgung bei der Preiskalkulation zeitnah zu berücksichtigen.

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Anhaltende Knappheit bei qualifizierten Fachkräften

Vom Jahresbeginn 2020 erwarten die meisten Betriebe im Land keine wesentliche Veränderung der wirtschaftlichen Situation. Davon gehen 69 Prozent der befragten Betriebe aus. 17 Prozent glauben an eine bessere Geschäftslage, 14 Prozent an eine schlechtere. Umsatzerwartungen, Auftragseingänge und Investitionsabsichten änderten sich zum vierten Quartal 2019 nicht wesentlich. Die Beschäftigungssituation dürfte sich angesichts der anhaltenden Knappheit qualifizierter Fachkräfte kaum ändern, hieß es weiter.

Von dpa/RND

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