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Schleswig-Holstein Hunderte Polizisten und Hunde im Einsatz
Nachrichten Schleswig-Holstein Hunderte Polizisten und Hunde im Einsatz
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16:44 08.05.2018
Von Niklas Wieczorek
Sollen für Ruhe sorgen: Insgesamt 350 Polizisten sind im Land an Christi Himmelfahrt zusätzlich im Einsatz. Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Wie Jürgen Börner, Sprecher im Landespolizeiamt, am Nachmittag mitteilte, werden die Polizeidirektionen "an den jeweiligen örtlichen Schwerpunkten vermehrt eigene und teilweise zusätzliche Kräfte" einsetzen. Diese Beamten kommen auch aus der Eutiner Polizeischule.

Wo sind die Schwerpunkte? Laut Börner sind es der Einfelder See in Neumünster, der Segeberger See in Bad Segebergan dem gerade eine angedachte Ufersperre wieder verworfen wurde – Hafen und Strand in Kollmar (Kreis Steinburg) sowie verschiedene Seen im Bereich um Ratzeburg. Die Polizeidirektion Lübeck wird vor allem an den Ostseestränden nach dem Rechten sehen.

Zwei "gefährliche Orte" am Feiertag

Als "gefährlicher Ort" sind für den Feiertag bereits die Hüxwiese in Lübeck und der Strand in Möltenort eingestuft. Das räumt der Polizei mehr Befugnisse als üblich ein, wenn es darum geht, Menschen zu kontrollieren. Allein die Anwesenheit an einem "gefährlichen Ort" könne ausreichen, so Börner, "um Adressat polizeilicher Maßnahmen zu werden".

Die Polizei betont, damit zu einem friedlichen Ablauf des Feiertages beitragen zu wollen: "Junge Menschen und andere Feiernde sollen Spaß am Himmelfahrtstag haben – dem steht die Polizei nicht entgegen", so Börner. "Nur wenn der gemeinsame Bummel eine Schneise der Verwüstung hinterlässt, das kühle Bier zum Alkohol-Exzess, die wilde Grillwurst zum Flächenbrand und die Musik zur Ruhestörung wird, werden die Einsatzkräfte tätig", so die Devise.

Am Montagabend ist in Lübeck St. Lorenz ein Dreijähriger von einem Auto erfasst und dabei leicht verletzt worden. Der Junge hatte sich zuvor offenbar von der Hand der Großmutter losgerissen und lief auf die Fahrbahn. Dies teilte die Polizei am Dienstag mit.

08.05.2018

Nach dem Feuer eines Wohnhauses in Böel (Kreis Schleswig-Flensburg) suchen die Brandermittler weiter nach der Brandursache. Das Gebäude ist möglicherweise teilweise einsturzgefährdet, wie eine Polizeisprecherin sagte. Zur Schadenshöhe lägen den Ermittlern noch keine Erkenntnisse vor.

08.05.2018

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KN-online (Kieler Nachrichten) 08.05.2018