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Schleswig-Holstein Mutter wollte, dass ihr Baby gefunden wird
Nachrichten Schleswig-Holstein Mutter wollte, dass ihr Baby gefunden wird
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22:18 02.12.2015
Von Bastian Modrow
Vor diesem Haus hat die Mutter das Baby ausgesetzt. Quelle: Daniel Friedrichs/dpa
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Hohenlockstedt

Sicher sind die Ermittler unterdessen, dass die am Dienstagnachmittag nach Zeugenhinweisen aufgespürte Mutter des Kleinen wollte, dass ihr Kind lebend gefunden wird. Bewusst habe sie sich am Montagabend gegen 17.30 Uhr ein Haus in der Helgolandstraße ausgesucht, in dem Licht brannte. Unbestätigt bleiben Gerüchte, nach denen zuvor eine etwa 50 bis 60 Jahre alte Frau vor einem benachbarten „Penny“-Markt beobachtet worden war. Diese soll versucht haben, einen Kinderwagen vor dem Geschäft zurückzulassen.

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Zu den privaten Hintergründen der Mutter will Polizei-Sprecherin Neufeld keine Angaben machen. Es handele sich allerdings um eine Frau Anfang 20, die den Jungen am Montag privat in einer Wohnung entbunden habe. Die Staatsanwaltschaft Itzehoe hat sich in die Ermittlungen eingeschaltet. Gegen die Mutter wurde Strafanzeige wegen Aussetzung erstattet. Im Falle einer Verurteilung drohen ihr bis zu fünf Jahre Gefängnis. Der Neugeborene, der den inoffiziellen Namen Hannes bekommen hat, befindet sich vorerst weiterhin in Obhut des Jugendamtes des Kreises Steinburg. bas

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