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Schleswig-Holstein Junge Union fordert Generalsekretär
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15:41 02.08.2019
Birte Glißmann (links) - hier beim Straßenwahlkampf zur Europawahl mit Niclas Herbst und Annegret Kramp-Karrenbauer -  will wieder einen Generalsekretär für die Landes-CDU. Quelle: Frank Peter (Archiv)
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Kiel

Der CDU-Nachwuchs in Schleswig-Holstein fordert für die Landespartei die Wiedereinführung des Postens eines Generalsekretärs. Damit will die Junge Union als Konsequenz aus der Europawahl das Profil der Partei stärken. Über eine Parteireform sollen zudem die Verwaltungs- und Organisationsaufgaben umgebaut werden. So könnte die CDU die Ressourcen effektiver nutzen sowie ihre Kampagnenfähigkeit und das Serviceangebot verbessern, erklärte am Freitag die Landesvorsitzende der Jungen Union, Birte Glißmann.

Ein Generalsekretär muss auf Koalitionspartner weniger Rücksicht nehmen

„Gleichzeitig können wir mit einem Generalsekretär einen besseren Ausgleich erzielen zwischen dem Regierungshandeln mit Daniel Günther als Ministerpräsidenten und Landesvorsitzenden auf der einen und dem innerparteilichen Wettstreit um die besten Ideen und Inhalte mit einem Generalsekretär auf der anderen Seite.“ Hintergrund: Ein Generalsekretär muss mit politischen Äußerungen nicht so sehr Rücksicht nehmen auf die Koalitionspartner wie ein Landesvorsitzender, der zugleich Ministerpräsident ist.

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Die Junge Union will das Profil der CDU stärken

„Wir müssen Themen besetzen, effizienter und attraktiver für Mitglieder werden und gerade in der Kommunikation neue Maßstäbe setzen“, sagte die Landesvorsitzende der Jungen Union. „Im Europawahlkampf ist uns deutlich vor Augen geführt worden, dass wir bisher nicht in der Lage sind, auf kurzfristige Ereignisse zu reagieren und auf die wichtigsten Fragen konkrete Antworten zu geben.“ Um langfristig Volkspartei zu bleiben, müsse sich die CDU innerparteilich neu aufstellen. Sie müsse wieder verstärkt neue Inhalte entwickeln und diese innovativ kommunizieren.

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Von KN-online/dpa

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