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Schleswig-Holstein „Lübeck ist so eine geile Stadt“
Nachrichten Schleswig-Holstein „Lübeck ist so eine geile Stadt“
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12:49 11.09.2017
Von Christian Longardt
Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) will die Einheitsfeier immer in Kiel stattfinden lassen. Foto: Carsten Rehder/dpa Quelle: Carsten Rehder
Lübeck/Kiel

„Ich verstehe nicht, dass die alte Landesregierung nicht von vornherein gesagt hat, dass diese Feiern immer in der Landeshauptstadt stattfinden“, sagte Günther im Interview mit den „Lübecker Nachrichten“. In Lübeck fehlten einfach zusammenhängende Flächen für die Länder-Meile, erklärte Günther zur Begründung.

Lübeck hatte das Rennen um die Austragung der zentralen Feier zum Tag der deutschen Einheit 2019 gegen Kiel verloren und im Anschluss unter Hinweis auf die historische Bedeutung der Trave-Stadt heftige Kritik an dem Beschluss der Landesregierung geübt. Auch deshalb, weil Kiel bereits 2006 Gastgeber der großen Deutschland-Party am 3. Oktober gewesen ist. Das Bürgerfest wurde damals an der Kieler Hörn ausgetragen. Im laufenden Jahr wird der Tag der Einheit am 3. Oktober in Mainz gefeiert und im nächsten in Berlin.

„Wir werden die Entscheidung nicht mehr umstoßen. Aber wir wollen die Kritik aufnehmen“, sagte Günther in dem Interview. So sollten 2019 Bilder von der Grenzöffnung in Lübeck ein wichtiger Teil im schleswig-holsteinischen Landes-Pavillon sein, möglich sei 30 Jahre nach dem Mauerfall auch eine Sonderausstellung des Grenzmuseums Schlutup. Der Ministerpräsident riet den Lübecker Politikern insgesamt zu mehr Selbstbewusstsein. „Ich verstehe manchmal diese Lübecker Weinerlichkeit nicht“, sagte Günther. „Lübeck ist so eine geile Stadt. Viel schöner als Kiel.“ Die Hansestadt habe in Schleswig-Holstein „eine überragende Bedeutung“, sagte der Regierungschef, „da kann man mit deutlich mehr Selbstbewusstsein durchs Land laufen.“

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