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Schleswig-Holstein Kaum Ärger mit Besuchern in Freibädern
Nachrichten Schleswig-Holstein Kaum Ärger mit Besuchern in Freibädern
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09:29 10.08.2019
Kinder spielen im Freibad im Wasser. (Archivbild) Quelle: Emily Wabitsch/dpa
Lübeck

In den Schwimmbädern der kreisfreien Städte Schleswig-Holsteins gibt es nach Angaben der Betreiber keine größeren Probleme mit über die Stränge schlagenden Badegästen. Das Personal werde zwar gelegentlich angepöbelt und beleidigt, sagte der Werkleiter der Lübecker Schwimmbäder, Björn Hoppe. Doch das sei in den beiden Freibädern und drei Hallenbädern der Stadt eher die Ausnahme, sagte er. Auch der Betriebsleiter des Flensburger Campusbades, Torben Kablau, sagte: «Bei uns ist alles paletti.»

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In Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg hatte es in den vergangenen Monaten wiederholt Zwischenfälle gegeben, bei denen Badegäste belästigt und Bademeister bedroht wurden. Das Rheinbad in Düsseldorf war deshalb vorübergehend geschossen worden.

Setzten auf Deeskalation 

«Wie an allen öffentlichen Orten gibt es auch in den Kieler Bädern hin und wieder Badegäste, die sich nicht korrekt benehmen», sagte der Sprecher der Stadt Kiel, Arne Gloy. Das seien jedoch Einzelfälle. Auch im Bad am Stadtwald in Neumünster gebe es keine Probleme mit über die Stränge schlagenenden Badegästen, sagte Niklas Grewe von den Stadtwerken Neumünster, dem Betreiber des Freibades.

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Das Arriba Erlebnisbad in Norderstedt setzt schon im Vorfeld auf Deeskalation durch einen Sicherheitsdienst. «Bei rund 780 000 Besuchern im Jahr kommt es natürlich auch mal zu Konflikten, aber lange nicht in dem Ausmaß wie in Düsseldorf», sagte Oliver Weiß, Sprecher der Stadtwerke Norderstedt, die das Arriba betreiben.

Von RND/dpa

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