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Schleswig-Holstein Kein Platz in Abschiebehaft: Albaner auf freiem Fuß
Nachrichten Schleswig-Holstein Kein Platz in Abschiebehaft: Albaner auf freiem Fuß
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07:10 04.05.2017
Von Bastian Modrow
Innerhalb der Polizei und Ausländerbehörden wächst laut dem Bericht Unmut über die Abschiebepolitik des Landes. Quelle: Daniel Naupold/dpa (Symbolfoto)
Kiel

Das Schleswig-Holsteinische Innenministerium bestätigte den Kieler Nachrichten den Fall. Der 25-Jährige, dessen Aufenthaltsort zuvor unbekannt gewesen war, wurde Anfang April von der Polizei nach einer gefährlichen Körperverletzung festgenommen. Das Ministerium spricht von einem Einzelfall.

Auslöser für die Misere sei die „unerwartete und unangekündigte“ vorübergehende Schließung des Abschiebegefängnisses in Eisenhüttenstadt gewesen. Nachdem die Landesregierung 2014 die Haftanstalt Rendsburg geschlossen hatte, werden abgelehnte Asylbewerber in Brandenburg untergebracht.

Innerhalb der Polizei und Ausländerbehörden wächst laut dem Bericht Unmut über die Abschiebepolitik des Landes. In einem internen E-Mail-Verkehr an das Innenministerium übt ein Kieler Behördenleiter massive Kritik und spricht von einer „Haftplatzmisere“. Es  sei „schwer zu ertragen, dass die Betroffenen in die Illegalität entlassen werden müssten“.

So einig waren sich Ministerpräsident Torsten Albig und Herausforderer Daniel Günther selten. Beide finden ihren Wahlkampf richtig gut. Und beide sehen sich schon als Regierungschef. In Umfragen haben weder Albig noch Günther ihre angepeilte Zielmarke erreicht.

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