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Schleswig-Holstein Kiekfinster heel un deel op Platt
Nachrichten Schleswig-Holstein Kiekfinster heel un deel op Platt
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06:00 14.06.2015
Von Heike Thode-Scheel
Hier snackt de Poppen Platt: Kiekfinster vun Meislahn Quelle: Thode-Scheel
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 De „seute Deern“ kiekt di in ehr korte rosa Büx wiss un ok son lütt beten opsternaasch an. As wenn se seggen wull: „Na, kannst wull keen Platt, wat?“ In’t anner Finster staht twee groote un twee lütte Mannslüüd rüm. De wüllt wull to’n Strand. „Na, denn man tau“, heet dat dor. Oder de dree smucken Deerns in ehr Baadtüüch. Bi de „löppt“ dat . . . „Wir wollten die plattdeutsche Sprache mal wieder in den Fokus rücken“, verklaart Valeska Wehleit. „Es ist eine Sprache, die man Jung und Alt wieder näher bringen sollte. Man kommt ja auch in letzter Zeit auch immer öfter  wieder in Kontakt mit Platt.“  So’n beten rümspökeln – Seemannsgoorn spinnen – Geschichten vertellen. Dat schüllt de Kiekfinster. De Schnacks hebbt se dorno utsöcht, wat lustig is un maritim bavento.  Un wat natürli – is doch kloor - to de Kieler Wuch passen deit. Dormit dat ok jedeen begriepen kann, hebbt se ganz groot in witte Bookstaven  de hochdüütsche Översetten an‘e Finsterschieven ropbackt. Süht ut as in so’n Wöörbook.  

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    Aver dat is noch lang nich all’ns, wat Valeska Wehleit tosamen mit ehre Kolleginnen Sophia Laloi un Solveig Schacht op de plattdüütschen Been stellt hett. „Dann haben wir noch Karten entwickelt mit plattdeutschen Sprüchen. Die werden dann im Laden liegen und die Leute können sie mit nach Hause nehmen oder verschicken. Und vielleicht etablieren die sich ja als Sammelobjekt“, hofft de kreative Deko-Expertin. Villicht schall dat ok noch een Akschoon op de Facebook-Siet vun Meislahn geven vunwegen: Welkeen plattdüütsche Kort kümmt vun‘ wietesten trüch? Natürli kann een sik de Kiekfinster denn ook op de Facebook-Siet ankieken – aver an‘ meisten Pläseer bringt  dat doch jümmers noch bi so’n schöönen tradischonellen Schaufinsterbummel eemol de Holstenstraat rop un rünner. Un denn eenfach mol bi Meislahn stahn blieven un wunnerwarken, wat de dree Deerns dor op de Been stellt hebbt. „Wat mutt, datt mutt!“ „Na, denn man tau!“

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