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Schleswig-Holstein Abtreibungen nur im medizinischen Notfall – Sozialausschuss befasst sich mit Klinikplänen
Nachrichten Schleswig-Holstein Abtreibungen nur im medizinischen Notfall – Sozialausschuss befasst sich mit Klinikplänen
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07:46 07.11.2019
Der Sozialausschuss des Landtages in Kiel befasst sich am Donnerstag mit dem Vorhaben, im künftigen ökumenischen Zentralkrankenhaus in Flensburg künftig nur noch in medizinischen Notfällen Schwangerschaftsabbrüche vorzunehmen. Dagegen regt sich heftiger Widerstand. Quelle: dpa
Kiel/Flensburg

Die Landesregierung soll auf Antrag der SPD über die Fördervoraussetzungen des Klinikneubaus informieren und die rechtlichen Grundlagen zur medizinischen Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen darlegen.

Zentralkrankenhaus soll zwei bestehende Kliniken ersetzen

Bis 2026 soll das neue Zentralkrankenhaus die beiden bestehenden Kliniken ersetzen. Die Krankenhausträger Malteser und Diako wollen sich an der geplanten Betriebsgesellschaft jeweils zur Hälfte beteiligen. Nach den Plänen des neuen, ökumenischen Krankenhausträgers ist im künftigen Zentralkrankenhaus ein Abbruch von Schwangerschaften nur noch in medizinischen Notfällen möglich. Dagegen regt sich heftiger Widerstand.

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Schwangerschaftsabbrüche in SH

In Schleswig-Holstein sind die Zahlen der Schwangerschaftsabbrücherückläufig. Im Jahr 2000 wurde 3702 Abbrüche erfasst. 2010 waren es 3512 und 2018 verzeichnete das statistische Bundesamt 3170 Abbrüche. Die Mehrheit der Frauen waren ledig. Die größte Altersgruppe sind junge Frauen zwischen 20 und 30 Jahren. Insgesamt gab es 2018 bundesweit 100986 Abbrüche. 41 Prozent der Frauen hatten zuvor keine Lebendgeburt. 

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Von dpa/RND

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