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Schleswig-Holstein Kiel, Neumünster, Lübeck, Flensburg: Busfahrer wollen streiken
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15:50 10.01.2020
Von KN-online (Kieler Nachrichten)
Verdi Nord ruft 1500 Beschäftigte in Kiel, Lübeck, Neumünster und Flensburg zum eintägigen Warnstreik auf. Das hat Auswirkungen auf das Busnetz. Denn nicht alle Busse werden nach Fahrplan verkehren. Quelle: Frank Peter
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Kiel

Rund 1500 Beschäftigte in Kiel, Neumünster, Flensburg und Lübeck (Bereich TV-N) sollen kommenden Dienstag ihre Arbeit niederlegen, teilte Verdi Nord am Freitag mit. Das hat auch Konsequenzen für die Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs. Von Betriebsbeginn bis Betriebsschluss werden voraussichtlich nicht alle Busse nach Fahrplan verkehren.

Lesen Sie auch: Details zum Streik in Neumünster und Kiel - Das müssen Sie jetzt wissen

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Tarifverhandlungen nach 45 Minuten beendet

Warum es zum Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr kommt? Der Kommunale Arbeitgeberverband bietet eine Lohnsteigerung von 1,8 Prozent in diesem und von 1,3 Prozent für 2021 an. Verdi verlangt für 2020 2,06 Euro mehr in der Stunde, was laut Arbeitgeberverband einem Plus von 14 Prozent oder 349 Euro im Monat entspräche.

Verdi-Verhandlungsführer Karl-Heinz Pliete sprach von einem enttäuschenden Miniangebot der Arbeitgeber. Deren Verbandsgeschäftsführer Wilfried Kley sagte, angesichts einer Inflationsrate von knapp über einem Prozent sei die Forderung von Verdi völlig überzogen. Und da sich am Verhandlungstisch nichts tue, bliebe nur ein Gang auf die Straße, um den Forderungen Nachdruck zu verleihen.

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