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Schleswig-Holstein Polizei ermittelte in Ruhwinkel
Nachrichten Schleswig-Holstein

Kieler Polizei ermittelt nach Fund von totem Rotmilan

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15:06 21.07.2020
Von Frank Behling
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Ruhwinkel

Am 15. Juli war einer der großen Greifvögel in Ruhwinkel tot aufgefunden worden. Die  Ursache deutete schnell auch in diesem Fall auf eine Vergiftung hin. 

Mit großem Aufwand rückten deshalb am Montagnachmittag Beamte des Kieler Bezirksreviers an. Mit dabei waren eine Drohne der Polizei und speziell ausgebildete Baumkletterer.

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Kletterer fand Gegenstände

Ziel des Einsatzes, der unter Federführung des Ermittlungsdienstes Umwelt- und Verbraucherschutz des Bezirksreviers erfolgte, war es, Hinweise auf mögliche Giftköder und die Täter zu erlangen.

Hierzu wollten die Beamten mithilfe einer Drohne der Landespolizei Bilder des verlassenen Horstes machen. Ein Baumkletterer stellte zunächst fest, dass sich im Horst und dessen Umfeld keine Köder oder weitere tote Vögel befanden.

Die Beamten fanden dabei jedoch diverse Gegenstände, die nun ausgewertet werden. Um was für Gegenstände es sich handelt, wurde nicht genannt. "Dazu können wir zum jetzigen Zeitpunkt aus ermittlungstaktischen Gründen keine Angaben machen", sagt Matthias Arends von der Polizeidirektion Kiel.

Die Untersuchung zur Todesursache des tot aufgefundenen Greifvogels ist auch noch nicht abgeschlossen. Die finalen Ergebnisse des Labors stehen noch aus, so die Polizei.

Bereits mehrfach tote Tiere in Ruhwinkel gefunden

In den vergangenen Monaten sind bereits mehrere tote Rotmilane im Bereich Ruhwinkel aufgefunden worden. Zwei von ihnen wurden aber nachweislich vergiftet, bei den anderen ist eine Vergiftung nicht auszuschließen.

Auch in den Jahren zuvor kam es immer wieder zu Funden von toten, offenbar vergifteten, Rotmilanen in Schleswig-Holstein.

Zeugen, die auffällige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise auf die Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0431/160 1580 mit dem Bezirksrevier in Verbindung zu setzen.

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