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Schleswig-Holstein Polizei sieht "miserables Ergebnis"
Nachrichten Schleswig-Holstein Polizei sieht "miserables Ergebnis"
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13:00 19.10.2018
Von Niklas Wieczorek
Ganz und gar nicht zufrieden gab sich die Landespolizei nach der zurückliegenden Kontrollwoche. Quelle: Ulf Dahl (Symbolfoto)
Kiel

Der Kontrollschwerpunkt der Landespolizei lag in der vergangenen Woche auf zu hohen Geschwindigkeiten und Aggressionsdelikten wie Drängeln: Im Rahmen dieser europaweiten Aktion im sogenannten Tispol-Verbund (Traffic Information System Police) zählten die Beamten in Schleswig-Holstein 22.679 Tempoverstöße.

Aktion intensiv angekündigt

Vor exakt einem Jahr waren es 21.330 Verstöße, im April 2018 21.235. Das gestiegene Ergebnis sei auch deswegen "miserabel", so Uwe Thöming aus dem Landespolizeiamt. "Wir hatten die Überwachungsaktion angekündigt und sie ist in den Medien intensiv dargestellt worden. Trotzdem ist die Zahl der Verstöße verglichen mit vorherigen Kontrollaktionen noch einmal gestiegen", bedauerte er.

Die Schule beginnt wieder

"Wir können nur immer wieder betonen: Nicht angepasste und überhöhte Geschwindigkeit ist eine der Hauptunfallursachen", sagte Thöming weiter. "Außerdem spielt die Geschwindigkeit auch eine entscheidende Rolle bei der Schwere der Unfälle, die andere Ursachen haben." Gerade vor dem Hintergrund des nahen Schulbeginns im Land machte die Polizei deutlich, wie wichtig moderates Fahren ist. 2017 starben auf den Straßen Schleswig-Holsteins 100 Menschen, über 16.000 sind verletzt worden.

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