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18:17 29.11.2019
Von KN-online (Kieler Nachrichten)
Fridays for Future demonstriert am Freitag in Kiel. Der Exerzierplatz und der Wilhelmplatz wurden für Autofahrer gesperrt. Auch in anderen Städten gibt es eine Klima-Demo. Quelle: Thomas Eisenkrätzer
Kiel

Die Bewegung Fridays For Future hat an diesem Freitag wieder Zehntausende Menschen in ganz Deutschland für mehr Klimaschutz auf die Straße gebracht. Im Rahmen eines weltweiten "Klimastreiks" waren bundesweit Kundgebungen und Demonstrationen in etwa 500 Städten geplant.

Auch in Schleswig-Holstein gehen Kinder, Jugendliche und Erwachsene ab 11.56 Uhr unter dem Motto "Global day of climate action" auf die Straße. Proteste waren unter anderem in Kiel, Rendsburg, Mielkendorf, Neumünster, Plön, Bad Segeberg, Kaltenkirchen und Eutin angemeldet.

In Kiel wurden für die Klima-Demo und die Zwischenkundgebung unter anderem der Exerzierplatz und der Wilhelmplatz gesperrt. Die Turbokampfgruppe Kiel (TKKG) kündigte zudem Straßenblockaden im Anschluss an die Demo an.

Demo-Route und Routen der Zubringer-Demos

Liveblog: Klima-Demos am 29. November 2019 in Schleswig-Holstein

Wir berichteten von den Klima-Demonstrationen und den damit verbundenen Verkehrsbehinderungen in Schleswig-Holstein in einem Liveblog. Hier der Liveblog zum Nachlesen.

  • 29.11.19 17:32
    +++ Ende des Liveblogs +++

    Wir bedanken uns für Ihre Aufmerksamkeit und wünschen Ihnen einen schönen Abend!
  • 29.11.19 16:24
    +++ Noch kleinere Straßenblockaden in Kiel +++

    In Kiel kommt es derzeit im Stadtgebiet noch zu kleineren Straßenblockaden, die sich nach Auskunft der Polizei jedoch meist nach wenigen Minuten selbst auflösen.
  • 29.11.19 16:12
    +++ Der Tag im Video +++


  • 29.11.19 15:57
    +++ Mehr als 10.000 Klima-Demonstranten in Schleswig-Holstein +++

    Im Rahmen der weltweiten Klimaproteste haben am Freitag in Schleswig-Holstein Tausende Menschen für einen radikalen Wandel in der Klimapolitik demonstriert. An der landesweit größten Demonstration in Kiel beteiligten sich laut Polizei rund 7500 Demonstranten, die Veranstalter sprachen von etwa 11.000. Die Haupt-Demonstration verlief nach Polizeiangaben friedlich.

    Vor Beginn der 25. UN-Klimakonferenz in Madrid gingen die Streiks der Jugendbewegung Fridays for Future und von Students for Future auch in anderen Städten wie Flensburg, Lübeck, Pinneberg, Bad Segeberg und Kaltenkirchen in die nächste Runde. Insgesamt gab es Proteste in etwa 30 Orten im Norden, von Westerland auf Sylt bis Pinneberg.

    In Lübeck demonstrierten nach Angaben der Polizei knapp 2000 Menschen friedlich. In Flensburg nahmen rund 1200 Menschen an einem Demonstrationszug durch die Innenstadt teil, wie eine Polizeisprecherin sagte. Größere Behinderungen habe es nicht gegeben.



  • 29.11.19 15:48
    +++ Deichkind bei der Hamburger Demo +++

    Die Hamburger Band Deichkind hat die Demonstranten in der Hansestadt für besseren Klimaschutz mit einem Auftritt unterstützt. Bei der Abschlusskundgebung am Freitag spielte die Band mehrere Songs und performte dabei auch mit Schildern mit der Aufschrift "Stop, Klimakrise, Stop".

    "Die Zukunft des Planeten muss an erster Stelle stehen", sagte einer der beiden Frontmänner auf der Bühne. Veränderungen des Systems müssten jetzt geschehen. "Die Band empfindet es als unglaublich wichtig, sich zu positionieren und ihren Status auch zu nutzen und damit die Bewegung zu unterstützen", teilte das Management vorab mit.


  • 29.11.19 15:11
    +++ Demo-Fazit aus Lübeck +++

    In Lübeck nahmen rund 1800 bis 2000 Teilnehmer an der Klima-Demonstration teil. Die Veranstaltung verlief nach Polizeiangaben friedlich.

    Gegen 14.30 Uhr hatte der Aufzug den Bereich des Mühlentorplatzes erreicht. Dort ließen sich in der Spitze bis zu 70 Personen zu einer Sitzblockade nieder. Der Veranstalter distanzierte sich von dieser Gruppe, sodass die übrigen Teilnehmer der Demonstration weiter zum Ort der Abschlusskundgebung am Klingenberg zogen. Nach dreifacher Aufforderung der Polizei verließen schließlich um 15.20 Uhr die letzten Teilnehmer der Sitzblockade, die von der Polizei nicht mehr als Teil der eigentlichen Demonstration, sondern als unerlaubte Ansammlung eingeordnet wurden, den Mühlentorplatz.

    Bedingt durch die Blockadeaktion konnte der Verkehr zeitweise nicht von der Hüxtertorallee in den Mühlentorkreisverkehr einfahren. Dadurch kam es zu Verkehrsbehinderungen und entsprechender Staubildung. Zu weiteren besonderen Vorkommnissen kam es nicht. Die Veranstaltung verlief ruhig und friedlich.
  • 29.11.19 15:00
    +++ Aktivisten verlassen Straße in Kiel +++

    Die Aktivisten haben die Eckernförder Straße geräumt und verteilen sich jetzt in Kleingruppen. Laut Polizei gibt es derzeit keine weiteren Blockaden.
  • 29.11.19 14:55
    +++ Hier müssen Autofahrer in Kiel weiter mit Behinderungen rechnen +++
  • 29.11.19 14:44
    +++ Polizei fordert auf, Straße zu räumen +++

    Immer mehr überwiegend junge Teilnehmer breiten Decken aus und richten sich offenbar auf eine längere Straßenblockade ein.

    Polizisten aus Kiel und Unterstützung aus Mecklenburg-Vorpommern machen sich bereit, einzugreifen.
  • 29.11.19 14:41
    +++ Eckernförder Straße gesperrt +++

    Ab dem Wilhelmplatz Richtung Westring ist die Eckernförder Straße gesperrt.
  • 29.11.19 14:41
    +++ Kleinere Demos gehen weiter +++


  • 29.11.19 14:41
    +++ Eckernförder Straße wird blockiert +++
  • 29.11.19 14:38
    +++ Polizei macht sich in Kiel bereit +++

    Erste Polizei-Einheiten bereiten sich in der Eckernförder Straße vor.
  • 29.11.19 14:31
    +++ Es geht weiter +++

    Der Knooper Weg ist jetzt wieder frei. Etwa 50 teilweise vermummte Aktivisten laufen jetzt durch die Stadt, Motto: „Reclaim the Streets“. Es bleibt dennoch friedlich.
  • 29.11.19 14:25
    +++ Straßenblockade am Knooper Weg +++

    Etwa 50 Aktivisten blockieren den Knooper Weg.
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