Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Schleswig-Holstein Lübeck: Radfahrer von fliegendem Bürostuhl schwer verletzt
Nachrichten Schleswig-Holstein Lübeck: Radfahrer von fliegendem Bürostuhl schwer verletzt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:45 07.11.2019
Ein Unbekannter warf einen Bürostuhl auf die Fischergrube und verletzte damit einen Radfahrer schwer. Quelle: dpa-Zentralbild
Lübeck

Es war gegen 2.30 Uhr am frühen Sonntagmorgen. Ein 18-jähriger Lübecker fuhr auf dem Fahrrad die Fischergrube in Richtung Untertrave hinunter.In Höhe der Hausnummer 90 flog plötzlich direkt vor ihm ein Bürostuhl quer über die Fahrbahn. Bei dem Versuch auszuweichen stürzte der junge Mann mit seinem Rad und zog sich dabei einen Nasenbeinbruch und mehrere Schürfwunden im Gesicht zu.

Tatverdächtiger flüchtete

Zur weiteren Behandlung wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Auch das Rad wurde beschädigt. Im Vorderreifen stellte der Geschädigte eine Acht fest, zudem waren der Lenker und die Schutzbleche verbogen. Beamte des 1. Polizeireviers Lübeck haben die Ermittlungen wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Zu dem flüchtigen Tatverdächtigen ist bekannt, dass er zwischen 25 und 30 Jahren alt und männlich gewesen sein soll.

Zeugen, die die Tat beobachtet haben und Angaben zu dem flüchtigen Bürostuhlwerfer machen können, werden gebeten, sich bei den Ermittlern des 1. Polizeireviers unter 0451/1310 zu melden.

kab/RND

Ein Jahr nach einem tödlichen Unfall hat die Staatsanwaltschaft Itzehoe einen 26 Jahre alten Autofahrer aus Baden-Württemberg wegen Mordes angeklagt. Der Mann soll sein Auto bei Hemdingen (Kreis Pinneberg) in Selbstmord-Absicht in den Gegenverkehr gelenkt haben.

07.11.2019

„Juristisch erforderliche Abwägung“: Das Bundesumweltministerium hat sein Nein zu einem gesetzlich beschleunigten Ausbau der Marschbahnstrecke verteidigt.

07.11.2019

Rund 1,6 Millionen Tonnen Granaten, Bomben, Minen und Zünder liegen seit Ende des Zweiten Weltkrieges auf dem Grund von Nord- und Ostsee. Doch Studien zufolge werden immer mehr Giftstoffe ausgestoßen – ein Problem für Muscheln und Fische. Jetzt wollen die Küstenländer eine Bergung anregen.

07.11.2019