Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Schleswig-Holstein "Meine Inspiration kommt aus dem Alltag"
Nachrichten Schleswig-Holstein "Meine Inspiration kommt aus dem Alltag"
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:04 27.11.2013
Coole Jungs: Zisch-Reporter Paul und Steven mit MC Fitti. Quelle: x
Anzeige
Kiel

MC Fitti wurde in Niedersachsen geboren. Sein genaues Geburtsdatum und seinen echten Namen will er nicht verraten. Nach dem Schulabschluss zog er nach Berlin, wo er als Kulissenbauer arbeitete. Zum Singen kam er über Umwege. Eines Tages war er bei seinem Freund Udo Zwackel zu Besuch, der als Produzent arbeitet. Nur zum Spaß hätten sie damals einige Songs aufgenommen: „Das erste Lied hieß Eingliederungsvereinbarung. Aber das kennt keiner. Das ist ganz, ganz alt.” Sein nächster Song war 30 Grad, mit dem ihm der Durchbruch gelang – über drei Millionen Klicks auf Youtube und Platz 99 in den deutschen Singlecharts.

 Seine Beliebtheit erklärt er sich mit seiner Lockerheit: „Mir ist es egal, wenn ich mal stolpere oder eine Bockwurst esse und mir Senf auf den Pulli kleckert. Dann laufe ich den ganzen Tag mit dem Senf-Pulli durch die Gegend.” Auf die Frage ,woher er seine Inspiration nehme, antwortet er: „Es kommt alles aus dem Alltag, alles ist aus dem Leben gegriffen.” Die Idee zu seinem Song Roflcopter kam ihm zum Beispiel, als er im Internet surfte. Er fand das Jugendwort im Netz und verarbeitete es im gleichnamigen Song.

Anzeige

 „Ich finde meine Musik super und könnte niemals etwas veröffentlichen, was ich nicht mag”, sagt MC Fitti. In diesem Jahr spielte er auf großen Festivals wie Rock am Ring und in kleineren Clubs wie im Kieler Orange. Wie aufgeregt er sei, hänge immer von der Art des Auftritts ab. „Eine Grundaufgeregtheit ist aber irgendwie immer da. Das ist ja normal. Wenn man nicht aufgeregt wäre, dann wäre man ja schon fast ein Roboter.” Für die Zukunft wünscht er sich: „In erster Linie einfach nur Spaß an der Arbeit und alles ein bisschen locker zu machen. Man verbiegt sich schon genug.”

 Von Paul Joost und Steven Statz, Klasse 8d, Gymnasium Altenholz