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Schleswig-Holstein "Heilerin" ergaunert mindestens 10.000 Euro
Nachrichten Schleswig-Holstein "Heilerin" ergaunert mindestens 10.000 Euro
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13:06 07.11.2019
Von KN-online (Kieler Nachrichten)
Die Polizei sucht Angaben zu einem Betrugsfall in Glinde. Quelle: Juliane Häckermann
Glinde

Die Kriminalpolizei Reinbek warnt nun vor angeblichen Heilerinnen, die Bargeld zur Heilung in den Händen halten müssten. Am Dienstag, gegen 15 Uhr, wurde eine 65-jährige Frau aus Glinde auf dem Glinder Markt von einer unbekannten Frau angesprochen. Diese Unbekannte sagte der Glinderin auf den Kopf zu, dass sie schwer krank sei. Es kam eine weitere unbekannte Frau hinzu und beschrieb wie sie durch bloßes Handauflegen, mit Geld in der Hand der Heilerin, wieder fit wurde.

Die 65-Jährige holte Geld von der Bank und übergab es der vermeintlichen Heilerin, diese murmelte ein Gebet und gab vor das Geld in ein heiliges Handtuch zu wickeln. Dieses "Handtuchbündel" übergab sie dann der Glinderin.

Geld war weg - oder Falschgeld

Am nächsten Tag stellte die 65-Jährige fest, dass ein Teil ihres Geldes fehlte. Als sie den Rest wieder bei der Bank einzahlen wollte, wurde festgestellt das es sich bei diesem Rest jetzt um Falschgeld handelt. "Der Frau entstand ein Schaden im unteren fünfstelligen Bereich", teilte die Polizei in Ratzeburg mit. Die Polizei rät zu äußerster Vorsicht - nicht nur in Glinde

Die vermeintliche Heilerin wird wie folgt beschrieben:

  • 50-55 Jahre alt
  • russisch sprechend     
  • grüne Augen
  • Brille
  • schwarze Winterjacke
  • schwarze Hose 
  • ca. 160-165 cm groß

Die Begleitung der "Heilerin" wird so beschrieben:

  • ca. 165-170 cm groß
  • 50-55 Jahre alt
  • russisch sprechend   
  • schlank
  • schwarzer Mantel
  • schwarze Hose
  • schwarze Mütze

Die Kriminalpolizei in Reinbek hat die Ermittlungen dazu aufgenommen und sucht Zeugen. Wer am Dienstagnachmittag Beobachtungen auf dem Glinder Markt gemacht hat oder Hinweise geben kann, meldet sich bitte unter der Telefonnummer 040 /727 70 70.

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