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Schleswig-Holstein Womit müssen Reisende nach Sylt rechnen?
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16:07 18.03.2019
Die Bahnstrecke von Hamburg nach Sylt wird saniert. Die Bauarbeiten bringen auch Einschränkungen für Bahnreisende mit sich. Quelle: Carsten Rehder/dpa
Kiel

Die Bahnstrecke Hamburg-Westerland wird ab den 30. März 2019, 22 Uhr, aufwendig saniert und modernisiert. Insgesamt 160 Millionen Euro will die Deutsche Bahn dafür in den kommenden vier Jahren investieren, sagte am Montag Michael Körber von der DB-Netz AG. Hier erfahren Sie, was die Deutsche Bahn auf der Marschbahn alles plant und was die Baurbeiten für Reisende bedeuten.

Was auf der Marschbahn gemacht werden soll:

Mit den 160 Millionen Euro sollen rund 200 Kilometer Gleise, mehr als 33 Weichen und drei Brücken erneuert werden.

Außerdem sollen acht Bahnübergänge sowie die Signaltechnik modernisiert werden.

Für Instandhaltung der Marschbahn weitere Millionen Euro

Ziel sei, die Grundsanierung der Marschbahn bis 2022 abzuschließen, sagte Körber in Husum. Diese Arbeiten seien Voraussetzung für einen pünktlichen und stabilen Zugverkehr auf der Marschbahn, sagte Bahnsprecher Egbert Meyer-Lovis. In die anschließende Instandhaltung sollen dann jährlich bis zehn Millionen Euro investiert werden.

Die Strecken-Sanierung sei auf vier Jahre angelegt, um den Zugverkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen, sagte Christopher Ströh von der DB Regio: „Für Urlauber und Sylt-Pendler sollen die Einschränkungen so gering wie möglich ausfallen.“ Daher seien die Maßnahmen unter anderem mit der Pendler-Initiative Sylt abgesprochen und die Schulferien von sechs Bundesländern berücksichtigt worden.

Marschbahn wird saniert: Das müssen Pendler und Reisende jetzt wissen

Während der Arbeiten auf einem ersten Teilstück bei Bredstedt (Kreis Nordfriesland) vom 30. März 2019 an werde sich die Reisezeit um rund eine halbe Stunde verlängern. Dort sollen bis zum 8. April auf knapp drei Kilometern rund 4900 Schwellen erneuert werden. Außerdem sollen drei alte Brücken in Bredstedt und Breklum ausgetauscht werden.

Im Regionalverkehr fahren die Züge von Sylt aus 30 Minuten früher los.

Vom 5. bis 7. April fahren keine Züge zwischen Niebüll/Bredstedt und Husum.

Fahrgäste müssen dann auf Busse umsteigen, sagte Ströh.

Die Züge des „Sylt Shuttle plus“ und die Autozüge des „Sylt Shuttle“ fahren nur zwischen Westerland und Niebüll.

Die IC-Züge des Fernverkehrs zwischen Hamburg und Sylt fahren nicht.

Elektronisches Stellwerk für Westerland geplant

Nach Ende der Strecken-Sanierung und -Modernisierung soll ab 2023 in Westerland ein elektronisches Stellwerk realisiert werden. Das Investitionsvolumen beträgt den Angaben zufolge 41,9 Millionen Euro.

Von KN/dpa

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