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Schleswig-Holstein Mehr Badetote in Schleswig-Holstein
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Mehr Badetote in Schleswig-Holstein, weniger in Hamburg

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16:12 17.09.2020
In Deutschland sind im laufenden Jahr weniger Menschen durch Ertrinken gestorben. In den ersten acht Monaten starben in deutschen Gewässern mindestens 329 Menschen - 20 weniger als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Donnerstag mitteilte. Quelle: Christian Charisius/dpa
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Kiel/Hamburg

In Hamburg ist die Zahl im Vorjahresvergleich von 11 auf 4 gesunken. «Die Ursachen sind wie so oft Leichtsinn, Überschätzen der eigenen Leistungsfähigkeit, eine zu hohe Risikobereitschaft und insbesondere das Schwimmen in unbewachten Gewässern», sagte DLRG-Präsident Achim Haag. Weil zahlreiche Schwimmbäder coronabedingt geschlossen hatten, hätten sich viele Menschen Alternativen im Freien gesucht.

Unfallschwerpunkte sind nach wie vor Seen und Flüsse, dort passieren rund 85 Prozent der Todesfälle. Dagegen seien die Küsten von Nord- und Ostsee weiter vergleichsweise sicher, erklärte Haag. Dort wachten Rettungsschwimmer von Mitte Mai bis Mitte September an fast 90 Stationen zwischen Borkum und Usedom über die Sicherheit an den Stränden.

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Vier Badetote weniger an der Küste als 2019

Trotz vieler Besucher an den Küstengewässern sei die Zahl der Ertrunkenen dort im Vergleich mit den Vorjahren gesunken: Im Meer ertranken demnach bis Ende August 18 Menschen - in der Nordsee waren es 4, in der Ostsee 14 Menschen. Insgesamt gab es an der Küste damit 4 Badetote weniger als 2019.

Bundesweit sind seit Jahresbeginn mindestens 329 Menschen ertrunken, 20 weniger als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres.

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Von dpa/RND

KN-online (Kieler Nachrichten) 17.09.2020
KN-online (Kieler Nachrichten) 17.09.2020