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Schleswig-Holstein 40-Jährige fällt vom Schiff und stirbt
Nachrichten Schleswig-Holstein 40-Jährige fällt vom Schiff und stirbt
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14:23 06.07.2019
Von Frank Behling
Ein dänischer Militärhubschrauber vom Typ "Merlin" fand die über Bord gegangene Person der "MSC Meraviglia". Quelle: Frank Behling
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Kiel

Um 12.45 Uhr löste der Kapitän der "MSC Meraviglia" den Notruf aus. Das Schiff war zum Zeitpunkt der Notfallmeldung etwa 30 Kilometer südlich des norwegischen Hafens Kristiansand.

Sechs Schiffe an der Suche beteiligt

Die dänische Luftwaffe schickte sofort den Hubschrauber "Rescue 510". Außerdem beteiligten sich der deutsche Containerfrachter "Perseus", eine Jacht sowie Fischfangschiffe an der Suche.

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Die Koordination der Suche übernahm die norwegische Seenotzentrale in Sola bei Stavanger. Zeitweise waren sechs Schiffe und ein Hubschrauber eingebunden. Ein weiteres Kreuzfahrtschiff hatte seine Hilfe angeboten.

Die Besatzung der "MSC Meraviglia" erhielt auch Unterstützung durch das Maritime Support Center der Reederei MSC. In Abstimmung mit dem Rettungszentrum in Norwegen wurde der Suchkurs abgestimmt.

Hubschrauber brachte Person nach Aalborg

Um 14.55 Uhr gab es dann zunächst eine Erfolgsmeldung. Die norwegischen Retter meldeten die Bergung der im Wasser treibenden Frau durch den dänischen Hubschrauber. Sie wurde sofort zum Krankenhaus nach Aalborg geflogen.

Wie die Reederei MSC mitteilte, erlitt die Frau (40) trotz der schnellen Rettung jedoch tödliche Verletzungen. Als Ursache für den Notfall wird ein Fremdverschulden ausgeschlossen. Nach einem Bericht der norwegischen Zeitung "VG" soll es sich um eine 40 Jahre alte deutsche Urlauberin handeln.

Zweiter Notfall in einer Woche

Kurz nach 15 Uhr wurde die Suchaktion durch die Seenotzentrale Sola beendet. Die "MSC Meraviglia" setzte die Reise nach Kiel fort. Das 315 Meter lange Schiff ist am Sonnabend gegen 7 Uhr am Ostufer eingelaufen und soll dort bis 19 Uhr festmachen.

Auf dieser Reise ist es bereits der zweite Notfall an Bord. Am Sonntag musste ein Passagier im Großen Belt durch einen dänischen Militärhubschrauber in ein Krankenhaus nach Kopenhagen gebracht werden.

Zuletzt waren am Dienstag zwei Passagiere zwischen Schweden und Litauen von einer Fähre der Reederei DFDS in die Ostsee gestürzt. Die Suche wurde inzwischen ergebnislos eingestellt.

Auch interessant: Videoreportage - Mit Frank Behling an der Reling der "MSC Meraviglia"

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