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Schleswig-Holstein Ministerium prüft Strahlenbelastung
Nachrichten Schleswig-Holstein Ministerium prüft Strahlenbelastung
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11:50 05.08.2019
Jan Philipp Albrecht (Bündnis90/Die Grünen), schleswig-holsteinischer Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung, will 800 Radon-Messungen in Schleswig-Holstein durchführen lassen.  Quelle: Carsten Rehder/dpa
Kiel

Auf Grundlage bisheriger Messungen lägen keine Hinweise auf extreme Radonbelastungen vor. "Schleswig-Holstein steht hinsichtlich der Belastung aus geologischen Gründen nicht so sehr im Fokus wie andere Regionen der Bundesrepublik." Zuvor hatte das "Flensburger Tageblatt" darüber berichtet.

Radon kann zu Lungenkrebs führen

Radon ist ein Edelgas, das aus dem Boden treten kann. Es gilt als eine der häufigsten Ursache für Lungenkrebs. Laut Umweltministerium steigern Raucher im Vergleich zu Nichtrauchern bei gleichen Radonkonzentrationen ihr bereits großes Risiko für Lungenkrebs überproportional. In einigen Regionen Schleswig-Holsteins gebe es Bodenarten, die leicht erhöhte Radongehalte aufweisen. Die höchsten Werte gebe es im östlichen Landesteil.

Das Edelgas kann durch Risse im Keller auch in Gebäude eindringen. Das Umweltministerium rät Immobilienbesitzern, anhand der Bausubstanz zu überlegen und zu entscheiden, ob eine Messung im Gebäude sinnvoll ist. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass der Referenzwert von 300 Becquerel pro Kubikmeter in einzelnen Gebäuden überschritten sein könne.

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Von dpa

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