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Schleswig-Holstein Bratpfanne wurde zur Waffe
Nachrichten Schleswig-Holstein Bratpfanne wurde zur Waffe
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16:53 07.01.2019
Die Polizei wurde am sehr frühen Montagmorgen wegen eines handfesten Streits in die Brockesstraße gerufen.
Die Polizei wurde am sehr frühen Montagmorgen wegen eines handfesten Streits in die Brockesstraße gerufen. Quelle: Carsten Rehder/dpa
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Lübeck

Da war der Kopf offensichtlich härter als die Bratpfanne: Nach einem handfesten Streit mit einem Kumpel wollte sich ein 43-Jähriger zumindest nicht im Krankenhaus behandeln lassen, nachdem ein 40-Jähriger ihm einen Schlag auf den Kopf mit einer Bratpfanne versetzt hatte. Das Küchengerät hingegen wurde von der Polizei verbeult am Tatort gesichtet.

Der Vorfall ereignete sich am sehr frühen Montagmorgen: Um 1 Uhr wurden die Beamten in eine Wohnung in der Brockesstraße gerufen. Die beiden Männer, zu Besuch bei einer Bekannte, waren in alkoholisiertem Zustand in einen Streit geraten. Dabei wurde der 43-Jährige nach Polizeiangaben von seinem Kontrahenten zunächst mit der Faust geschlagen und im weiteren Verlauf mit dem Fuß in das Gesicht getreten. Anschließend erhielt er dann auch noch den Schlag mit der Bratpfanne auf den Kopf.

Als die Beamten am Tatort eintrafen, waren beide Beteiligten stark alkoholisiert. Laut Polizeisprecher Marc-Andre Schmitt wurden Blutproben wurden entnommen. Gegen den 40-Jährigen wurde darüber hinaus ein Strafverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet.

RND/Sabine Risch

Sebastian Ernst 07.01.2019
Sebastian Ernst 07.01.2019