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Schleswig-Holstein Polizeigewerkschaft fordert Herausgabe von Unterlagen und Aufklärung
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10:19 29.09.2019
Thomas Nommensen, DPolG-Landesvize in Schleswig-Holstein, wird vorgeworfen, Polizeiinterna an die Presse durchgestochen zu haben. Er bestreitet die Vorwürfe. Quelle: Carsten Rehder/dpa
Kiel/Hildesheim

Thomas Nommensen, DPolG-Landesvize in Schleswig-Holstein, wird vorgeworfen, Polizeiinterna an die Presse durchgestochen zu haben. Er bestreitet die Vorwürfe.

Die Erklärung sei einstimmig auf der Landesvorsitzendenkonferenz der DPolG in Hildesheim verabschiedet worden, teilte die Gewerkschaft am Sonnabend mit. „Die gegen ihn (Nommensen) getroffenen Ermittlungsmaßnahmen verurteilen wir auf das Schärfste“, heißt es darin. Die Vorwürfe würden in aller Klarheit zurückgewiesen. Bereits Mitte des Monates hatte die Bundesleitung der Gewerkschaft die Rechtmäßigkeit des Vorgehens gegen Nommensen angezweifelt.

Anfangsverdacht: Interna an Medien durchgestochen

In der Erklärung wird zudem die sofortige Aushändigung aller sichergestellten Gegenstände und Unterlagen und die zügige Aufklärung des Vorgangs gefordert. Nommensen habe die volle Solidarität und werde auch künftig die Unterstützung und den Beistand der gesamten DPolG erhalten, heißt es weiter.

Die Staatsanwaltschaft hat den Anfangsverdacht geäußert, Nommensen habe in zwei Fällen Interna an Medien durchgestochen. Ein Zusammenhang zum Untersuchungsausschuss des Landtags zur Aufklärung der Rockeraffäre bei der Polizei bestehe nicht. Nommensen hatte sich mehrfach kritisch im Zusammenhang mit der Affäre um mögliche Fehler bei früheren Ermittlungen gegen Rocker zu Wort gemeldet.

Von RND/dpa

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