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Schleswig-Holstein Nach Steinwurf an A7: Zeugen gesucht
Nachrichten Schleswig-Holstein Nach Steinwurf an A7: Zeugen gesucht
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14:31 09.05.2018
Ein Ermittler der Polizei sichert mit Fingerabdruckpulver Spuren auf einer Brücke über der Autobahn A7 nach einem Unfall. Quelle: Benjamin Nolte/dpa
Gottrupel/Barderup

Es ist wohl der Alptraum jedes Autofahrers: Menschen, die Steine von Brücken auf die Fahrbahn werfen. In der Nacht zum Donnerstag wurde dabei eine 58-jährige Autofahrerin an der A7 bei Ellund schwer verletzt.

Der ca. 40 Zentimeter große Stein brachte die Windschutzscheibe zum Splittern, traf die Fahrerin am Oberkörper und durchschlug im Anschluss die Heckscheibe. Die Frau konnte ihr Auto noch selbst stoppen.

Autofahrerin kam ins Krankenhaus

Nachfolgende Verkehrsteilnehmer alarmierten dann den Notzarzt. Nach einer Erstversorgung am Unfallort kam die schwer verletzte Frau ins Krankenhaus nach Flensburg. Zu Folgeunfällen kam es nicht. Die Autobahn war für gut drei Stunden gesperrt.

Etwa eine halbe Stunde vor dem Steinewurf zwischen der dänischen Grenze und der Anschlussstelle Harrislee wurden bereits einige Kilometer weiter südlich auf der A7 bei Barderup (Kreis Schleswig-Flensburg) mehrere etwa faustgroße Steinen von einer Brücke geworfen. Hier wurde nach Angaben des Polizeisprechers niemand verletzt. Ein Lastwagenfahrer konnte den Steinen ausweichen.

Polizei sucht Zeugen

Nach den zwei Anschlägen sucht die Polizei nun Zeugen, die sich zwischen 22 und 22.30 Uhr im Bereich der Autobahnbrücken „Gottrupel“ (etwa 2 km von der dänischen Grenze entfernt) und „Barderup“ (etwa 11 km von der Grenze entfernt) aufgehalten haben.

Angesprochen sind insbesondere Spaziergänger, Radfahrer und Autofahrer, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben. Diese werden gebeten, das Kommissariat 1 der Polizei Flensburg unter der Telefonnummer: 0461-4840 anzurufen.

Tatverdacht hat sich nicht erhärtet

Man könne von einem Zusammenhang zwischen den Taten ausgehen, sagte der Polizeisprecher. Die Polizei sucht nun den oder die Täter. Ein Verdächtiger konnte noch nicht festgenommen werden. Es seien in der Nacht zwar Leute befragt und und auch mit zur Polizei genommen worden, sagte der Sprecher. Sie seien aber wieder laufen gelassen worden. Ein Tatverdacht habe sich nicht erhärtet. Die Ermittlungen dauerten an.

Hier sehen Sie Bilder von den Ermittlungen

Von KN-online

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