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Schleswig-Holstein Nabu-Studie: Kein Bedarf für die Querung
Nachrichten Schleswig-Holstein Nabu-Studie: Kein Bedarf für die Querung
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12:52 11.07.2019
Visualisierung des geplanten Fehmarnbelt-Tunnels zwischen Deutschland und Dänemark auf dänischer Seite in Rodbyhavn. Ein Gutachten des Nabu sieht keinen Bedarf für die Querung. Quelle: ICONO A/S für Femern A/S/Femern A/S/dpa
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Hamburg

Für die geplante feste Querung des Fehmarnbelt zwischen Deutschland und Dänemark gibt es nach einem Gutachten im Auftrag des Naturschutzverbandes Nabu keinen Bedarf. Auf der Strecke gebe es lediglich zu saisonalen Spitzenzeiten Engpässe, insgesamt jedoch sei die vorhandene Infrastruktur nicht ausgelastet, erklärte am Donnerstag in Hamburg der Autor der Studie, Thomas Rössler von der Beratungsfirma Hanseatic Transport Consultancy (HTC).

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Veränderungen durch Digitalisierung

Durch die Digitalisierung zeichneten sich massive Auswirkungen auf den Transportmärkten ab; der Mobilitätsbedarf verändere sich grundlegend. Das sei in den bislang vorliegenden Verkehrsprognosen kaum berücksichtigt. Selbst in den vergangenen zehn Jahren der Hochkonjunktur sei der Verkehr auf der Strecke nicht gewachsen.

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Fehmarnbeltquerung seit Beginn umstritten

Das Projekt ist seit seinen Anfängen vor rund 20 Jahren zwischen Naturschützern und Verkehrsplanern umstritten. Die staatliche dänische Gesellschaft Femern A/S, die den Tunnel plant, bezeichnete die die Ergebnisse des HTC-Gutachtens als „falsch“. Die tatsächliche Verkehrsentwicklung zwischen Deutschland und Skandinavien und besonders auf der Fehmarn-Route liege im Rahmen der Prognosen oder gehe darüber hinaus.

Unsere Themenseite zum Fehmarnbelt-Tunnel finden Sie hier.

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Von KN/dpa

KN-online (Kieler Nachrichten) 11.07.2019
Christian Hiersemenzel 11.07.2019
Bastian Modrow 10.07.2019
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