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Schleswig-Holstein Neue Corona-Regeln in Schleswig-Holstein: Gesundheitsminister appelliert, sich weiter an Regeln zu halten
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Neue Corona-Regeln in Schleswig-Holstein: Gesundheitsminister appelliert, sich an Regeln zu halten

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10:00 30.09.2020
Schleswig-Holsteins Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) hat die Verschärfung der Corona-Regeln verteidigt. Quelle: Frank Molter/dpa
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Kiel

„Wir bekommen das Infektionsgeschehen auch künftig nur unter Kontrolle, wenn sich weiterhin alle rücksichtsvoll verhalten“, sagte er am Mittwoch auf „NDR Info“.

Zu den am Dienstag von Bund und Ländern beschlossenen Verschärfungen der Corona-Regeln sagte er, gerade die Möglichkeit, im Falle von falschen Angaben auf Restaurant-Besucherlisten Bußgelder zu verhängen, sei notwendig. „Die Kontaktverfolgung ist eines unserer wirksamsten Mittel in der Pandemie-Bekämpfung. Deswegen: Jeder, der glaubt, er könne mit falschen Daten operieren, der schädigt die Allgemeinheit, und zwar auf ziemlich üble Art und Weise.“

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Lesen Sie dazu: Falscher Name im Restaurant: 1000 Euro Bußgeld drohen

Garg: Gastwirte sollen Kunden auch selbst ansprechen

Jetzt gehe es darum, dass in den gastronomischen Betrieben mehr kontrolliert werde. Die Gastwirte sollten Kunden aber auch selbst ansprechen, wenn sie den Eindruck haben, dass mit den Daten etwas nicht stimme, sagte Garg dem Sender.

Am Dienstag hatten sich Bund und Länder unter anderem darauf verständigt, dass bei der Angabe falscher persönlicher Daten zum Beispiel bei einem Restaurantbesuch ein Bußgeld von mindestens 50 Euro drohen soll. In Schleswig-Holstein droht Menschen, die in einem Restaurant oder anderen Gastwirtschaften vorsätzlich falsche Angaben zu seiner Person machen, künftig ein Bußgeld von 1000 Euro.

Von RND/dpa

KN-online (Kieler Nachrichten) 30.09.2020
Anne Holbach 29.09.2020
+++ Livestream zum Nachschauen +++ - Falscher Name im Restaurant: 1000 Euro Bußgeld drohen
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