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Schleswig-Holstein Immobilenpreise in SH stagnieren
Nachrichten Schleswig-Holstein Immobilenpreise in SH stagnieren
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22:00 04.03.2019
Von Anne Holbach
Die Immobilienpreise in Schleswig-Holstein haben sich auf hohem Niveau eingependelt. Quelle: Ulf Dahl
Kiel

 Während Kauf- oder Mietinteressenten in Ballungszentren wenig Alternativen fänden, sei das in weiten Teilen des Landes anders. Hier gelte: "Wer zu viel fordert, bekommt nichts." Die Folgen seien Leerstand und Unverkäuflichkeit.

Hauspreise klaffen weit auseinander

Wie stark die Preise in Metropolen und ihrer weiteren Umgebung auseinanderklaffen, zeigt auch eine aktuelle Berechnung des Immobilienportals Immowelt. Wer 50 Minuten bis Hamburg pendelt, spart demnach beim Hauskauf 45 Prozent. Weil allerdings immer mehr Menschen ins Umland ziehen, erhöhen sich dort die Preise oft schneller als direkt in der Stadt. So sind beispielsweise in Hamburg die Kaufpreise seit 2013 um 44 Prozent gestiegen. Bei Immobilien, die eine halbe Stunde entfernt lagen, erhöhten sie sich um 51 Prozent.

Moderate Preise in Rendsburg und Plön

In Schleswig-Holstein haben sich die Preise für Wohn- und Gewerbeimmobilien auf einem "hohen, aber der Marktlage angemessenem Niveau konsolidiert", heißt es im Bericht von Stöben. Für ein Haus in guter Lage und mit exklusiver Ausstattung muss demnach in Kiel, Norderstedt oder dem Großraum Elmshorn im Schnitt mit 3000 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche gerechnet werden. Während der allgemeine Trend eine Stagnation zeige, verzeichnete in Elmshorn einen Anstieg um 20 Prozent. Im Hamburger Randgebiet liegen die Preise bei 3600 Euro. In Eckernförde müssen 2500 Euro hingelegt werden, 400 Euro weniger in Neumünster und Segeberg. In Rendsburg (1800) und Plön (1970) sind die Preise moderater.

"Wer in jüngster Zeit Immobilien erworben hat, wird mit weiterer kurzfristiger Wertsteigerung nicht rechnen dürfen", so Colditz. Allerdings seien auch keine Verluste zu befürchten.

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