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Schleswig-Holstein Wehrführer bekommen mehr Geld
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16:46 29.03.2018
Von Bastian Modrow
Foto: Positive Nachricht für Feuerwehrführer und ihre Vertreter: Das Innenministerium erhöht erstmals seit 2012 die Aufwandsentschädigung.
Positive Nachricht für Feuerwehrführer und ihre Vertreter: Das Innenministerium erhöht erstmals seit 2012 die Aufwandsentschädigung. Quelle: Privat
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Erstmals seit sechs Jahren gibt es mehr Geld für das ehrenamtliche Engagement: "Ein Wehrführer einer Kommune mit bis zu 40 000 Einwohnern erhält künftig im Höchstfall 473 Euro pro Monat", rechnet das Innenministerium vor. Bislang lag die Aufwandsentschädigung bei maximal 430 Euro.

Eine weitere Verbesserung gibt es für stellvertretende Wehrführer: Für sie wird der Entschädigungssatz von 50 auf 75 Prozent des Wehrführersatzes angehoben.

Einsatz angemessen honorieren

„Die Freiwilligen Feuerwehren leisten einen unschätzbaren Beitrag zur Sicherheit bei uns im Land", sagte Grote. Daher sei es nur gerecht, den hohen Einsatz der Wehrführer und ihrer Stellvertreter angemessen zu honorieren. "Die zeitliche, psychische und physische Belastung ist für sie – neben ihrer eigentlichen Tätigkeit – zum Teil enorm", sagte der Innenminister.

Das Land hat eine neue Landesverordnung über die Entschädigung der Wehrführungen auf den Weg gebracht, in der auch die Rolle der Ortswehrführer neu geregelt worden ist. Sie werden fortan finanziell gleich gestellt mit Gemeindewehrführern. Bislang erhielten sie nur ein Drittel.

Aus Sicht Grotes ist dieser Schritt konsequent: „In vielen Kommunen, beispielsweise auf Sylt, haben Ortswehrführer eine genauso große Verantwortung und Belastung wie viele Gemeindewehrführer in Schleswig-Holstein." Diesem Engagement werde nun Rechnung getragen. Laut Innenminister profitieren landesweit 3000 Feuerwehrleute von der Neuregelung.