Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Schleswig-Holstein Mann greift Künstler mit Eisenstange an
Nachrichten Schleswig-Holstein Mann greift Künstler mit Eisenstange an
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:00 22.08.2018
Gegen 17 Uhr wurde die Polizei zu einem Einsatz an der Lübecker Obertrave alarmiert, dort trafen die Beamten auf den 46-jährigen Geschädigten und mehrere Zeugen. Quelle: Ulf Dahl (Symbolbild)
Lübeck

Gegen 17 Uhr wurde die Polizei zu einem Einsatz an der Lübecker Obertrave alarmiert, weil dort ein Mann um Hilfe rief. Am Einsatzort trafen die Beamten neben auf den 46-jährigen Geschädigten und mehrere Zeugen.

Der 46-jährige Künstler hatte einen Mann im Bereich der Obertrave dabei beobachtet, wie dieser ein neben einem Parkplatz angebrachtes Verkehrsschild mit Anwohnerhinweis beschädigte. Offenbar hatte der Mann einen Strafzettel bekommen und war nicht begeistert.

Der Künstler fotografierte den Mann und wollte die Polizei rufen, das bekam der Sachbeschädiger allerdings mit. Er soll den Künstler daraufhin mit einem Eisenpfosten angegriffen haben. Kurze Zeit später kam ein weiterer Mann an dem Theaterwagen des Künstlers, offenbar ein Bekannter des Angreifers. Gemeinsam sollen sie den sie den 46-Jährigen verletzt haben. Anschließend beschädigten sie den Theaterwagen und flüchteten mit einem Auto vom Tatort. Der geschädigte Künstler erlitt leichte Verletzungen, an dem Theaterwagen entstand ein Sachschaden von rund 500 Euro.

Am Montagabend meldete sich ein 23-jähriger Lübecker auf dem Polizeirevier. Er konnte als einer der mutmaßlichen Angreifer identifiziert werden. Die Polizei ermittelt jetzt gegen den 23-Jährigen wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung, Körperverletzung und Sachbeschädigung.

Von KN-online

Einen schweren Brocken hat die Elf von BTSV-Coach Henning Hardt im Heimspiel der Fußball-Landesliga Schleswig mit der Husumer SV vor der Brust (Mittwoch, 19 Uhr). Die Gäste belegen mit der makellosen Bilanz von neun Punkten aus drei Spielen hinter Nordmark Satrup den zweiten Tabellenplatz.

22.08.2018
Schleswig-Holstein „Tweemal in’t Johr swet de Buer: bie de Aust un bi de Austkost“ - „Dat letzte Foder is nu vull"

„Dat letzte Foder is nu vull, de Haverkoppel rein, bald geiht dat werrer an för dull mit Plögen, Eggen, Sei 'n, - De Aarnkranz bummelt an de Stang . . . Hüül Bruun un Bleßvoß, forsche Gang! To't Juuchföhr paßt keen Alldaagsschritt . . ." riemelt de Dichtersmann Klaus Witt in sien Aarn-Gedicht „Juuchföhr". Een Juuchföhr, dat weer de letzte Föhr in de Aarn. De „Jubelfuhre" sotoseggen. Denn weern de Buern endli trech mit de Aarn. Wat weer dat anno dunnemol för’n Aggewars: „Wat hett dat vele Arbeit köst, wat hebbt se faken sweten müßt . . .“, riemelt Lüder Woort in sien Gedicht „De Aarn“. Dat weer eben all’ns noch Handarbeit: „De Grootknecht meiht vöran; sin Swad nimt ut de Grotmagd, binnet dat. Denn folgt en Meiher achter er un denn en Binnersch achterher“, so heet dor in’t Gedicht wieder. Vun morrns, wenn de Sünn opgeiht, bit avends, wenn’t düüster warrd – dat is de Töörn bi de Aarn. Optletzt weern de Arbeitslüüd  „poggenmööd, schachmatt oder möd as’n Kater“. Oder: „Hüüt hebben wi uns ornlich de Knaken mör makt.“

Man nu stünn endli dat letzte Foder in’e groot Deel. Nu weer’t sowiet: Tiet för’t Fiern.

Heike Thode-Scheel 22.08.2018

Auf dem Weg nach Hamburg ist ein Regionalzug ist auf der Fahrt im Kreis Dithmarschen mit einer Schafherde zusammengestoßen. Die Schafe standen auf dem Gleis. Für den Polizei-Einsatz musste die Bahnstrecke Hamburg-Westerland für eine Stunde gesperrt werden.

22.08.2018