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Schleswig-Holstein Regierung will Jobticket einführen
Nachrichten Schleswig-Holstein Regierung will Jobticket einführen
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10:28 09.05.2019
Von Ulf Billmayer-Christen
Foto: Eine kostengünstige Monatskarte soll Busse und Bahnen für Berufspendler attraktiver machen.
Eine kostengünstige Monatskarte soll Busse und Bahnen für Berufspendler attraktiver machen. Quelle: Ulf Dahl
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Kiel

Vorbild ist Hamburg mit seinen populären Profi-Tickets. „Wir wollen Pendlern einen rabattierte Fahrschein anbieten, damit sie auf dem Weg zur Arbeit kostengünstiger als bisher öffentliche Verkehrsmittel nutzen können“, sagte Rohlfs. Dabei kann er sich eine Mitfinanzierung des Tickets durch Arbeitgeber vorstellen. In den nächsten Wochen will die Regierung zunächst einen Gutachter anheuern. Er wird verschiedene Varianten des Job-Tickets prüfen. Dazu zählt auch der Geltungsbereich des Fahrscheins.

Klar ist, dass das neue Angebot besser sein muss als das bisherige Firmen-Abo der Nahverkehrsgesellschaft, das Unternehmen mit der Deutschen Bahn abschließen können. Hier sind Abo-Rabatte von bis zu zehn Prozent möglich. Rohlfs kündigte an, das Job-Ticket mit Landeszuschüssen zu ermöglichen. Dem Vernehmen nach geht es mindestens um einen einstelligen Millionenbetrag pro Jahr.

Als Vorbild nannte der Staatssekretär das Profi-Ticket des Hamburger Verkehrsverbunds (HVV). „Es wird sehr gut angenommen“, sagte HVV-Sprecher Rainer Vohl. Mittlerweile hätten 232.000 Beschäftigte eines der Profi-Tickets. Sie werden über die Unternehmen (mindestens 20 Mitarbeiter) ausgegeben und mitfinanziert (mindestens 14,22 Euro im Monat). Beispiel: Ein Beschäftigter muss für ein Regionsticket monatlich knapp 54 Euro statt regulär fast 90 Euro zahlen und kann dafür sieben Tage die Woche alle Busse und Bahnen in der Metropole und in Teilen des Umlands nutzen.

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