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Schleswig-Holstein Der gelbe Schein wird digital
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09:00 01.02.2018
Von Karen Schwenke
Diese altbekannten Formulare könnten bald der Vergangenheit angehören – zumindest für TK-Versicherte. Quelle: dpa
Kiel

Die Techniker Krankenkasse (TK) testet diesen Weg mit Erfolg, wie Johann Brunkhorst, Leiter der Landesvertretung, mitteilte. Das digitale Verfahren sei „für alle Beteiligten einfacher, schneller und preiswerter“. Innerhalb weniger Monate habe es sich in Schleswig-Holstein etabliert. Schon in Kürze sollen Hamburg und dann weitere Bundesländer folgen. Seit Oktober hätten in Schleswig-Holstein über 10000 Krankschreibungen ihrer Versicherten die TK auf elektronischem Weg erreicht, so die Zwischenbilanz. 360 Ärzte würden das System bereits nutzen.

Bisher müssen Ärzte die Krankschreibung drei Mal ausdrucken. Ein Exemplar leitet der Patient an die Krankenkasse weiter, ein Ausdruck ist für den Arbeitgeber, ein Papier für die eigenen Unterlagen. Auf Wunsch der TK-Versicherten können Ärzte die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen (AU) nun von der Praxis digital an die Krankenkasse schicken. Wie bei einer E-Mail, nur sicherer, ist das Dokument bereits in Sekundenschnelle beim Empfänger. Davon profitieren besonders die Praxen: Bei 75 Millionen Krankschreibungen im vergangenen Jahr könnten durch die elektronische Bescheinigung zukünftig insgesamt 225 Millionen bedruckte Blätter in Deutschlands Arztpraxen eingespart werden, rechnet die TK vor.

Bisher wurde der elektronische Versand der AU an Arbeitgeber noch nicht erprobt. Aber auch das will die TK laut Brunkhorst testen, zunächst als Arbeitgeber für die 600 TK-Angestellten in Schleswig-Holstein und 1200 in Hamburg; zudem sei auch das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein als Arbeitgeber von rund 13000 Beschäftigten an dem System interessiert.

Ein 45-Jähriger ist auf dem Gelände einer Biogasanlage in Quarnstedt (Kreis Steinburg) tot aufgefunden worden. Der Mann sei am Mittwochnachmittag ums Leben gekommen, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstagmorgen.

01.02.2018
Schleswig-Holstein NDR-Schrievwettbewarb "Vertell doch mal" fiert Jubiläum - 42 500 Vertellen ut 30 Johr

 „Was haben wir mit dieser Idee bloß ausgelöst?“ hett sik Thomas Stehling 1988 fraagt, „innerhalb von sechs Wochen wurden mehr als 700 plattdeutsche Weihnachtsgeschichten eingesandt . . .“ Düsse Idee, vun de he hier schnacken deit, dat is de plattdüütsche Schrievwettbewarb „Vertell doch mal“.  1988 hett de NDR em to’n eersten Mol op’e Been stellt. De domolige Funkhuusdirekter weer ganz verbaast vunwegen „der großen Beteiligung, soviel Einfallsreichtum und sprachlicher Lebendigkeit der Amateur-Literaten.“ Man dat weer jo eerst de Anfang. 25 Johr later liegt meist 1000 Vertellen mehr op’n Disch un de Baas vun’t Lannesfunkhuus Kiel, Volker Thormählen, is övertüügt:  „Wenn soveel Lüüd  jümmers wöller mitmaakt, denn wiest se ook, dat op Plattdüütsch jümmers noch wat geiht.“ Un wie dor noch wat geiht! Denn ok na 30 Johr is noch lang nich Sluss. Düt Johr fiert de plattdüütsche Schrievwettbewarb „Vertell doch mal“ nämli Geburtsdag.

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Glatte Straßen haben in Schleswig-Holstein am Donnerstagmorgen zu mehreren Unfällen geführt. Auf der Autobahn 215 im Kreis Rendsburg-Eckernförde sei ein Mann mit seinem Wagen in einen Graben gefahren und dabei verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher.

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