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Schleswig-Holstein Landespolizei testet Flugdrohnen
Nachrichten Schleswig-Holstein Landespolizei testet Flugdrohnen
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17:56 15.03.2019
Von Bastian Modrow
Die Landespolizei testet ab sofort zwei verschiedene Modelle von Flugdrohnen. Quelle: Jann Roolfs
Kiel

Ziel des Testlaufs ist es, ob und unter welchen Rahmenbedingungen Drohnen als polizeiliches Einsatzmittel genutzt werden können. "Mögliche Einsatzszenarien sind die Suche nach Vermissten oder Flüchtigen, die Video-Dokumentation von Übungen sowie taktische Einsatzbegleitung und die Lage-Erkundung zum Beispiel bei Unfällen, an weiträumigen Tatorten oder bei Schadenslagen", sagte ein Behördensprecher.

Zwei Testmodelle im Einsatz

Vor Beginn des Tests sind acht Beamte der Landespolizei als "Luftfahrzeugfernführer" ausgebildet worden. Neben einer ein Kilogramm schweren Übungsdrohne soll bei Einsätzen ein vier Kilo schweres Objekt eingesetzt werden. "Beide Drohnen sind in einer speziellen Version für den behördlichen Einsatz beschafft worden", so ein Sprecher. So sei es beispielsweise nicht möglich, dass die Daten von Dritten abgefangen werden können.

Beide Geräte könnten etwa 30 Minuten in der Luft eingesetzt werden. Für die Suche nach Vermissten sei eine Wärmebildkamera beschafft worden, sagte ein Polizeisprecher. Im Sommer soll eine erste Bilanz gezogen werden. Sieben Bundesländer sind bereits deutlich weiter: Sie haben bereits vor Jahren Flugdrohnen getestet und für hilfreich befunden.

Fragen und Antworten zum Thema Drohnen finden Sie hier. 

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