Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Schleswig-Holstein Handy-Missbrauch nimmt weiter zu
Nachrichten Schleswig-Holstein Handy-Missbrauch nimmt weiter zu
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:01 24.09.2019
Die Polizei erwischt in Schleswig-Holstein immer mehr Autofahrer mit Handy am Steuer. Quelle: Monika Skolimowska/dpa (Symbolfoto)
Kiel

Bei einer ähnlichen Kontrollwoche im März war es nur jeder Zwölfte kontrollierte Fahrer gewesen.

Diesmal wurden 624 Handy-Nutzer im Straßenverkehr erwischt. Sie müssen mit einem Bußgeld rechnen. Die Polizei kontrollierte 4400 Fahrzeuge. Dabei wurden auch 835 Gurtverstöße festgestellt. In 20 Fällen waren Kinder nicht ordnungsgemäß gesichert. In 23 Fällen hatten Autofahrer zuviel Alkohol getrunken oder Drogen genommen. Sie müssen nun mit Bußgeld- oder Strafverfahren und einer längeren Zwangspause als Autofahrer rechnen.

2018 mehr Verstöße als noch 2017

Bei der Kontrollaktion im März hatten die Beamten mehr als 1200 Gurt- und mehr als 1000 Handyverstöße aufgedeckt, allerdings damals 12 300 Autos kontrolliert. Die Polizei stellte 2018 über 18 000 Verstöße gegen die Gurtpflicht fest. Mindestens sieben von 122 Verkehrstoten waren 2018 als Fahrer oder Beifahrer nicht angegurtet.

Im Jahr 2017 erwischte die schleswig-holsteinische Polizei 12 790 Handy-Sünder am Steuer, 2018 waren es schon 16 509. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2019 wurden bereits 9089 Verstöße aufgedeckt. Hochgerechnet aufs ganze Jahr wären dies mehr als 18 000 festgestellte Handy-Vergehen.

Ablenkung oft Unfallursache

Allein bei sechs tödlichen Verkehrsunfällen im ersten Halbjahr 2019 geht die Polizei davon aus, dass Ablenkung durch das Bedienen eines Smartphones unfallursächlich war. Bei diesen Unfällen wurde zum Beispiel festgestellt, dass während des Unfalls eine WhatsApp geschrieben wurde oder die aktiven Smartphones bei der Unfallaufnahme im Fahrerfußraum gefunden wurden. In einem Fall wurde das Handy im ausgelösten Fahrerairbag gefunden. Bei einem Radunfall lag das klingelnde Handy neben dem tödlich Verunglückten auf der Straße.

Mehr Nachrichten aus Schleswig-Holstein lesen Sie hier.

Von dpa/RND

Küstenerosion, Verlust von Inseln und Wattflächen sowie mehr Sturmfluten: Mit Blick auf die globale Klimaerwärmung hat die Umweltschutzorganisation WWF von der Politik großangelegte Hilfsmaßnahmen für die deutsche Nord- und Ostsee-Küste gefordert.

KN-online (Kieler Nachrichten) 24.09.2019

Umweltschützer sind auf das Gelände des Düngemittelherstellers Yara eingedrungen. Vier Personen hatten sich laut Polizei an einem Wassertank festgekettet. Aktivisten hatten bereits am Montag in Brunsbüttel demonstriert und im Vorfeld angekündigt, die Produktion der Firma stören zu wollen.

KN-online (Kieler Nachrichten) 24.09.2019

"Ein kleiner Schritt für das Land, aber ein großer Sprung für die Friesen" - mit dieser Meinung steht SSW-Politiker Lars Harms nicht allein. Schleswig-Holstein will die Bildung einer Stiftung für die friesische Volksgruppe auf den Weg bringen.

24.09.2019