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Schleswig-Holstein Kontrollwoche: Sind Sie angeschnallt?
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11:19 11.03.2019
Kontrollwoche der Polizei: Verstöße gegen die Gurtpflicht werden mit 30 Euro Verwarnungsgeld geahndet. Quelle: Candy Welz/dpa (Symbolfoto)
Kiel

Die Landespolizei Schleswig-Holstein wird in dieser Woche verstärkt die Einhaltung der Gurtpflicht kontrollieren. Nach Angaben der Polizei waren von den 122 Verkehrstoten auf Schleswig-Holsteins Straßen im Jahr 2018 sieben als Fahrer oder Beifahrer in Autos nicht angeschnallt. Landesweit seien mehr als 18000 Verstöße gegen die Gurtpflicht festgestellt worden.

Die Polizei Schleswig-Holstein weist darauf hin, dass Sicherheitssysteme wie Airbag, Gurt und Gurtstraffer nur im Zusammenwirken optimal funktionieren.

Was kostet ein Verstoß gegen die Gurtpflicht?

Verstöße gegen die Gurtpflicht werden mit 30 Euro Verwarnungsgeld geahndet, wer Kinder im Fahrzeug nicht sichert, muss mit bis zu 70 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg rechnen.

Wie werden Kinder im Auto richtig gesichert?

Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr, die kleiner als 150 Zentimeter sind, dürfen in Autos nur mitgenommen werden, wenn geeignete Rückhalteeinrichtungen benutzt werden. Diese sind unter Beachtung der Größenvorgaben an der ECE-Kennzeichnung erkennbar.

Kontrollwoche: Ablenkung durch Handy und Smartphone am Steuer

Zweiter Schwerpunkt der Kontrollaktion ist das Thema Ablenkung durch die verbotene Nutzung von Handy, Smartphone und Co. am Steuer. 2018 hat die Landespolizei Schleswig-Holstein mehr als 16500 Verstöße festgestellt. Dies entsprach einer Steigerung von rund 31 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Wer verbotene Geräte nutzt, muss mit einer einem Verwarngeld in Höhe von mindestens 100 Euro rechnen. Hintergrund: Wer bei 50 km/h nur zwei Sekunden auf sein Smartphone schaut, ist fast 30 Meter im "Blindflug" unterwegs. Diese 30 Meter fehlen als Reaktions- und Bremsweg.

Von KN/dpa

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