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Schleswig-Holstein Polizei durchsucht mehrere Objekte in SH
Nachrichten Schleswig-Holstein Polizei durchsucht mehrere Objekte in SH
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12:18 16.10.2018
Ermittler des Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein (LKA) am Dienstagmorgen 21 Objekte aus dem Rockermilieu im Raum Flensburg, Schleswig und Niebüll durchsucht. Quelle: dpa
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Kiel

Die vierstündige Aktion am Dienstag im Raum Flensburg, Schleswig und Niebüll lief im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens gegen Mitglieder des Rockerclubs Hells Angels MC Coastland und der Red Devils aus Flensburg.

Im Zentrum der Ermittlungen stehen 18 Personen: Sie werden verdächtigt, am 18. August am Rande der Rennveranstaltung "HotWheelz" auf dem Flugplatz Schwesing bei Husum Angehörige des verfeindeten Rockerclubs Mongols MC Bad Coast Husum angegriffen und mindestens zwei von ihnen schwer verletzt zu haben.

150 Polizisten an Razzia beteiligt

Bei den von 6 bis 10 Uhr laufenden Durchsuchungen am Dienstag wurden laut LKA unter anderem Mobilfunkgeräte, elektronische Datenträger und Betäubungsmittel sichergestellt. Die Ermittler fanden außerdem diverse Hieb- und Stichwaffen. Diese wurden nicht beschlagnahmt, weil man sie zu Hause haben darf. Schusswaffen wurden nicht entdeckt. Es gab auch keine Festnahmen. "Alles ging ruhig über die Bühne", sagte eine LKA-Sprecherin. An dem Einsatz waren rund 150 Polizisten beteiligt.

Den Beamten halfen bei ihren Ermittlungen nicht nur Zeugenaussagen, sondern auch das Hinweisportal der Landespolizei. Dort konnten Zeugen Fotos und Videomaterial vom Tatgeschehen hochladen. Anhand des Bildmaterials stellten die Ermittler die Identität weiterer Tatbeteiligter fest.

Von RND/pat

Niklas Wieczorek 17.10.2018
Rainer Krüger 16.10.2018