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Schleswig-Holstein WOA 2018 war größtenteils friedlich
Nachrichten Schleswig-Holstein WOA 2018 war größtenteils friedlich
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13:51 05.08.2018
Foto: Was vom Wacken übrig blieb. 
Was vom Wacken übrig blieb.  Quelle: Daniel Reinhardt/dpa
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Wacken

Die Kontrollen von Polizei und Zoll haben in elf Fällen zu Blutproben geführt. Zehn mal davon wegen Verdachts des Rauschgiftkonsums, so die Polizei am Sonntag. Der Konsum - insbesondere von Cannabisprodukten - habe im Vergleich zu den Vorjahren etwas zugenommen. Bei den Kontrollen auf dem Gelände seien etliche Rauschmittel sichergestellt worden.

Zu Beginn des Festivals kam es zunächst zu einem relativ sprunghaften Anstieg von Diebstählen - insbesondere aus Zelten. In der Nacht zu Freitag ist es der Polizei dann gelungen, eine Bande von vier Briten festzunehmen, die bereits auf anderen Festivals durch sogenanntes "Zeltschlitzen" aufgefallen waren. Nachdem die Diebe aus dem Verkehr gezogen waren, gingen auch die Diebstähle fast gegen null zurück. Während im Jahr 2017 noch 161 Taten zu verzeichnen waren, waren es in diesem Jahr nur 77. Auch die Zahl der Körperverletzungen sei mit neun auf einem sehr niedrigen Niveau.

Trockenheit als neue Herausforderung

Polizei und Feuerwehr mussten jedoch in diesem Jahr durch die extreme Trockenheit eine andere Herausforderung meistern. Ein Mix aus Sensibilisierung der Fans und Wässerung der Flächen habe sich dabei bewährt. Die Feuerwehr hatte sehr wenige Einsätze zu verzeichnen. Anders sah es bei den Sanitätern aus:  Durch die große Hitze habe die Zahl der zu versorgenden Menschen ordentlich zugenommen.

Größere Verletzungen blieben jedoch eher die Seltenheit.

Am Sonntagvormittag waren rund 50 Prozent der Besucher nach Polizeiangaben bereits auf dem Heimweg.

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Von KN-online