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Schleswig-Holstein Sinnvoll oder erschwerend?
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13:45 06.11.2014
Viele Neuntklässler fühlen sich mit der Aufgabe, über ihre Zukunft zu entscheiden, überfordert. Quelle: dpa/Gambarini
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Preetz

Als Profile werden hierbei die Fächerschwerpunkte in der zukünftigen Schullaufbahn, also der zehnten bis zwölften Klasse, bezeichnet. Demnach kann die Wahl des Profils, nur ein gesetztes Kreuz auf einem Zettel, die Zukunft eines Schülers grundlegend beeinflussen. Dieses eine Kreuz kann über die Abiturnote oder sogar über den zukünftigen Beruf der Schüler bestimmen. Also eine wichtige Entscheidung, die von den Neuntklässlern getroffen werden muss. Angeblich soll die Spezialisierung auf ein Profil die Allgemeinbildung der Schüler verbessern sowie den Weg zum Abitur attraktiver machen. Doch von den eigentlichen Betroffen dieser Profilwahl, nämlich den Schülern, wird Kritik laut.

 Viele Neuntklässler fühlen sich mit der Aufgabe, über ihre Zukunft zu entscheiden, überfordert. Sie sind in einem Alter, in dem ihnen noch nicht klar ist, was sie den Rest ihres Lebens machen möchten. Hinzu kommt, dass dazu nicht genügend Profile angeboten werden und somit nicht alle Interessen ausreichend vertreten sind. Zwar gibt es durch die Wahl der Profile die Möglichkeit, sich auf Vorlieben zu konzentrieren, doch was, wenn zu einem Schüler keines der angebotenen Profile passt? Aus diesen Gründen wünschen sich viele Schüler das frühere Verfahren, nämlich die Wahl von verschiedenen Kursen, zurück. Für sie ist die Profil-Oberstufe nur eine finanzielle Erleichterung der Ministerien, da durch das Wegfallen der Kurse Lehrstunden eingespart werden.

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 Von Sophia Schimmelpfennig, Klasse 9b, Friedrich-Schiller-Gymnasium Preetz