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Schleswig-Holstein Anklage fordert zehn Jahre Haft
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11:50 17.02.2020
Im Prozess gegen einen mutmaßlichen Serienbrandstifter hat die Staatsanwaltschaft zehn Jahre Haft und die Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik gefordert. Quelle: Olaf Malzahn/dpa
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Lübeck

Die Täterschaft des 52 Jahre alten Feuerwehrmanns aus Sierksrade im Kreis Herzogtum Lauenburg sei durch Zeugenaussagen und die Auswertung von Handydaten erwiesen, sagte Staatsanwalt Florian Büchmann.

Der Angeklagte soll zwischen November 2018 und Juni 2019 im Kreis Herzogtum Lauenburg elf Brände gelegt haben, bei denen Schaden in Millionenhöhe entstand. Außerdem wird ihm eine Trunkenheitsfahrt vorgeworfen. Der 52-Jährige hatte im Prozess geschwiegen.

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Urteil sollte am Nachmittag verkündet werden

Sein Verteidiger Arne Timmermann kritisierte in seinem Plädoyer die Beweisführung der Staatsanwaltschaft. Seiner Ansicht nach sind dem Angeklagten nur zwei Brandstiftungen zweifelsfrei nachzuweisen. Er forderte für seinen Mandanten drei Jahre Haft. Für eine Unterbringung in der Psychiatrie gebe es keine Notwendigkeit, sagte Timmermann. Das Urteil sollte am Nachmittag verkündet werden.

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Von RND/lno