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Schleswig-Holstein Rettungsschwimmer starten in die Saison
Nachrichten Schleswig-Holstein Rettungsschwimmer starten in die Saison
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10:11 01.05.2017
Am Wochenende wurden die ersten der insgesamt 51 Wachstationen besetzt. Quelle: Wolfgang Runge/dpa
Kiel/Eckernförde

Mit Sicherheit in die Fluten: An den Badestränden Schleswig-Holsteins beziehen in diesen Tagen wieder Rettungsschwimmer für die neue Saison ihre Stellung. Sie kommen überwiegend aus anderen Bundesländern und wollen ihren Urlaub an der Küste verbringen. Neben Unterkunft und teilweise Verpflegung bekommen sie manchmal auch ein Taschengeld.

Rund 2500 Ehrenamtliche der DLRG werden im Sommer an den Stränden von Nord- und Ostsee auf die Badegäste aufpassen. Auch die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) wird bei wärmerem Wetter mit ihren Rettungsschwimmern an vielen Badestellen aktiv. Ihre Flaggen werden in der Vor- und in der Hauptsaison an Strände rund um die Kieler Förde, auf dem Priwall in Lübeck-Travemünde sowie auf Badestellen an der Nordsee wehen. Mehr als 1500 ehrenamtliche DRK-Helfer aus dem gesamten Bundesgebiet verbringen hier einen Teil ihres Urlaubs.

Dazu kommen an den Stränden von Nord- und Ostsee rund 2500 ehrenamtliche Lebensretter der DLRG. Sie werden laut Wolfhagen über 50 Strände von mehr als 170 DLRG-Stationen und -Rettungstürmen aus bewachen. Das gilt vor allem für die sehr großen Strände und Stationen. Einige kleinere Strände zum Beispiel an Campingplätzen öffnen ihre DLRG-Stationen später je nach Saison und Lage der Ferien.

14 Tage Dienst

In der Hauptsaison sind im nördlichsten Bundesland täglich 460 bis 480 ehrenamtliche Rettungsschwimmer, Wasserretter, Boots- und Wachführer der DLRG im Einsatz, sagte Wolfshagen. Sie «schieben» im Durchschnitt 14 Tage lang ihren Dienst an den Stränden. Bis 2009 konnten sich die Rettungsschwimmer der DLRG noch direkt bei den Ortsvereinen um eine Stelle an den Küsten von Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern bewerben. Seit Anfang 2010 laufen die Bewerbungen über die zentrale Koordinierungsstelle im niedersächsischen Bad Nenndorf. «In Hauptsaison müssen wir manchmal Bewerbern manchmal absagen, weil wir nicht genügend freie Plätze auf den Stationen haben.»

Die Badestellen im Binnenland werden nicht über die zentrale Koordinierungsstelle der DLRG mit Rettungsschwimmern versorgt. Die jährlich rund 1500 Ehrenamtlichen an Seen, Flüssen und in Freibädern kommen direkt aus den Ortsgruppen. Deren Kapazitäten seien relativ schnell ausgeschhöpft. Sie können ihren Dienst meist nur an den Wochenenden machen, wenn sie frei haben, erklärte Wolfhagen. «Unter der Woche gibt es im Binnenland zum Teil größere Probleme.»

Von dpa

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