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Schleswig-Holstein Stallpflicht wird vollständig aufgehoben
Nachrichten Schleswig-Holstein Stallpflicht wird vollständig aufgehoben
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12:37 17.05.2017
Das letzte Restriktionsgebiet wird am Sonnabend aufgehoben. Damit ist die Stallpflicht wegen der Geflügelpest in ganz Schleswig-Holstein beendet. Quelle: Rainer Krüger
Kiel

Die Geflügelpest in Schleswig-Holstein ist abgeklungen, mit Wirkung zum 20. Mai wird im Kreis Segeberg das letzte noch bestehende Restriktionsgebiet im Land aufgehoben. Laut Umweltministerium kann damit Geflügel im gesamten Land wieder ins Freie. Zudem sind demnach Ausstellungen und Märkte mit Geflügel von Samstag an wieder möglich.

Seit Mitte April habe es bei Wildvögeln keine Fälle von Wildgeflügelpest mehr gegeben, zudem sei der Frühjahrsvogelzug weitgehend abgeschlossen. "Das Risiko ist für das gesamte Land nun als gering anzusehen. Die üblichen Vorsorgemaßnahmen gelten aber weiter“, sagte Landwirtschaftsminister Robert Habeck. „Der langanhaltende Seuchenzug war eine große Belastung für alle Beteiligten. Für das Verständnis und die Ausdauer aller möchte ich mich noch einmal bedanken.“

Das Risiko für Geflügelpest gilt nur noch als gering

Zuletzt war die Stallpflicht nur noch auf Teile der Kreise Herzogtum Lauenburg, Ostholstein, Segeberg sowie der Stadt Lübeck beschränkt. Dort habe es nach Angaben des Ministeriums die letzten Nachweise von Geflügelpest bei Wildvögeln in Schleswig-Holstein gegeben. Die letzte amtliche Feststellung von Geflügelpest im Kreis Segeberg vom 19. April liegt demnach zum Ende der Woche mehr als dreißig Tage zurück; entsprechend werde das Restriktionsgebiet aufgehoben.

Anfang Mai hatte das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) in einer Risikoeinschätzung die Gefahr für Schleswig-Holstein als gering eingestuft. Auch bundesweit gab es zuletzt nur noch vereinzelte Geflügelpest-Nachweise.

Auflagen aus der Geflügelpestverordnung gelten weiter

Laut Mitteilung des Umweltministeriums gelten die sogenannten Biosicherheitsmaßnahmen im Rahmen der Geflügelpestverordnung weiter. Mit diesen Maßnahmen soll das Infektionsrisiko demnach weiter minimiert werden: Die Tiere dürfen ausschließlich im Stall oder unter einem Dach gefüttert werden, damit Wildvögel keinen Zugang zu den Futterstellen haben. Futterreste sind zu vermeiden und unverzüglich zu beseitigen. Ein Tränken erfolgt ebenfalls geschützt vor Wildvögeln. Das Tränkwasser hat Trinkwasserqualität und wird keinem natürlichen Oberflächenwasser entnommen. Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, mit denen Geflügel in Berührung kommen kann, werden gemäß Geflügelpestverordnung für Wildvögel unzugänglich aufbewahrt. Erhöhte Tierverluste sind dem zuständigen Veterinäramt zu melden.

Von KN

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