SH: Corona-Regeln ab Montag, 20.09.: Mit 3G fallen Maskenpflicht und Abstandsregel
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Schleswig-Holstein Neue Corona-Regeln ab jetzt in SH: Mit 3G fallen Maskenpflicht und Abstandsgebot
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SH: Corona-Regeln ab Montag, 20.09.: Mit 3G fallen Maskenpflicht und Abstandsregel

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20:22 20.09.2021
Von Tilmann Post
Dieses Bild gehört in Schleswig-Holstein ab Montag der Vergangenheit an: Mit der neuen Corona-Landesverordnung müssen auch in Restaurants keine Abstände mehr eingehalten werden, weil 3G gilt. Nur Zutritt hat, wer geimpft, genesen oder getestet ist.
Dieses Bild gehört in Schleswig-Holstein ab Montag der Vergangenheit an: Mit der neuen Corona-Landesverordnung müssen auch in Restaurants keine Abstände mehr eingehalten werden, weil 3G gilt. Nur Zutritt hat, wer geimpft, genesen oder getestet ist. Quelle: Christian Charisius (dpa)
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Kiel

Die Landesregierung hat am Mittwoch die neue Corona-Landesverordnung beschlossen, die ab Montag, 20. September, gilt. Damit fallen Abstandsgebot, Maskenpflicht und Kontaktdatenerfassung weitgehend weg, sofern die 3G-Regel angewendet werden kann.

Das bedeutet, dass Menschen nachweisen müssen, dass sie entweder vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet sind, wenn sie beispielsweise ein Restaurant betreten oder zum Friseurtermin wollen. In dem Fall müssen drinnen keine weiteren Regeln beachtet werden, auch keine Obergrenzen der Gäste- oder Kundenzahl.

Einzelhandel und Kitas von 3G-Regel ausgenommen

Das betrifft unter anderem auch Gottesdienste und Feste, Übernachtungen in Hotels oder anderen Betrieben, touristische Reisen, Bildungsangebote außerhalb von Schulen, Sportstätten sowie Freizeit- und Kultureinrichtungen. Dazu gehören zum Beispiel Museen, nicht jedoch Bibliotheken und Archive, die von 3G ausgenommen sind.

Dort bleiben die Vorgaben zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bestehen. So ist es auch im Einzelhandel, in Bus und Bahn sowie in Kindertagesstätten, das gilt allerdings nicht für die Kita-Kinder selbst.

Corona-Verordnung: Kinder bis sieben Jahre brauchen keinen Test vorlegen

Wer einen Impf-, Genesenen- und Testnachweis vorlegt und 16 Jahre oder älter ist, muss mit dem Personalausweis oder einem ähnlichen Dokument seine Identität belegen. Antigen-Schnelltests dürfen höchstens 24 Stunden alt sein, PCR-Tests 48 Stunden. Kinder unter sieben Jahren brauchen keinen Test.

So ist es auch bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern, die anhand einer Bescheinigung der Schule nachweisen, dass sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden. In den Herbstferien gelten Sonderregeln.

Strengere Regeln in Discos, kein Limit im Stadion, Kinos mit voller Belegung

Bei Veranstaltungen fallen nicht alle Beschränkungen weg, für Innenräume ist weiterhin ein Hygienekonzept notwendig, unter anderem mit einer regelmäßigen Lüftung. „Kino- und Konzertsäle beispielsweise können unter Einhaltung der 3G-Regel wieder voll ausgelastet werden“, lautet es in der Mitteilung. Bei Sportveranstaltungen gelten keine Zuschauer-Obergrenzen mehr.

Strengere Regeln sind für Diskotheken vorgesehen. Neben 3G werden besondere Anforderungen an die Lüftung gestellt. Der negative Testnachweis darf zudem höchstens sechs Stunden alt sein.

Für Personal mit Gästekontakt, etwa in Bars oder beim Friseur, entfällt die Maskenpflicht, sofern es vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet ist. Testnachweise dürfen höchstens 72 Stunden alt sein, bei körpernahen Dienstleistungen nur 24 Stunden.

Pflegeheime: Maske bleibt Pflicht in Schleswig-Holstein

Bei Zusammenkünften in privaten Räumen gibt es künftig nur noch eine Obergrenze in geschlossenen Räumen für Menschen, die weder geimpft noch genesen sind. Sie liegt bei 25 Personen. Kinder unter 14 Jahren werden als Begleitpersonen ihrer Haushaltsangehörigen nicht mitgezählt.

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Nur in Pflegeheimen gelten neben 3G auch Maskenpflicht und Datenerfassung, um vorerkrankte Bewohner zu schützen. Die neue Verordnung gilt bis zum 17. Oktober.

Johanna Lehn 19.09.2021
Johanna Lehn 19.09.2021