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Schleswig-Holstein Mehr Einwohner - dank Zuwanderung
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22:42 09.08.2019
Laut Statistik wird Schleswig-Holstein weiterhin auf eine Zuwanderung aus anderen Bundesländern oder dem Ausland angewiesen sein.
Kiel

Die höchsten Bevölkerungszuwächse gab es den Kreisen Segeberg und Herzogtum Lauenburg, also im Speckgürtel um Hamburg, sowie in der Hochschulstadt Flensburg, den größten Schwund in den ländlichen Kreisen Steinburg und Dithmarschen.

8 Prozent sind Ausländer

Der Ausländeranteil stieg insgesamt leicht auf acht Prozent und ist damit genau halb so hoch wie in Hamburg. Überdurchschnittlich viele Ausländer (mehr als zehn Prozent der Bevölkerung) sind in Kiel, Flensburg, Lübeck, Neumünster und dem Kreis Pinneberg registriert. Die niedrigsten Anteile (rund fünf Prozent) gibt es in den Kreisen Plön, Rendsburg-Eckernförde und Schleswig-Flensburg.

Unterschiede zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein gibt es auch bei der Bevölkerung mit deutschem Pass: In der Metropole lebten Ende 2018 mehr Deutsche als ein Jahr zuvor, im Land zwischen den Meeren weniger.

Das Land ist auf Zuwanderung angewiesen

Laut Statistik wird Schleswig-Holstein weiterhin auf eine Zuwanderung aus anderen Bundesländern oder dem Ausland angewiesen sein. Grund ist der hohe Sterbeüberschuss. 2018 wurden gut 25000 Geburten und fast 36000 Todesfälle registriert. In Hamburg gab es einen Geburtenüberschuss: Gut 21000 Neu-Hamburger kamen zur Welt, gut 18000 Hanseaten starben.

Im Städte-Ranking bahnt sich ein Positionswechsel an. Die Boom-Stadt Norderstedt (Platz fünf) hat nur noch gut 300 Einwohner weniger als Neumünster.

Von Ulf B. Christen

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