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Schleswig-Holstein #SHbleibtstark: Hier finden Sie Hilfe bei Sorgen und Nöten
Nachrichten Schleswig-Holstein #SHbleibtstark: Hier finden Sie Hilfe bei Sorgen und Nöten
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15:26 27.04.2020
Von Susanne Färber
Viele Hilfsorganisationen in Schleswig-Holstein bieten in der Corona-Krise Hilfe am Telefon. Quelle: Christin Klose/dpa
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Telefonische Erziehungs- und Familienberatung in Kiel

Die fünf städtischen Erziehungsberatungsstellen und das Evangelische Beratungszentrum sind schon in „normalen“ Zeiten gut besuchte Anlaufstellen. Kieler Kinder, Jugendliche und Eltern finden dort Unterstützung bei der Klärung und Bewältigung familiärer Probleme. In der Corona-Krise bieten die Erziehungsberatungsstellen telefonische Beratungsgespräche an - und zwar montags bis freitags in zwischen 8.30 und 18 Uhr unter Tel. 0431/94232, per Mail an anmeldung-eb@kiel.de. Das Evangelische Beratungszentrum kann zu den gleichen Zeiten unter Tel. 0431/2402-704 oder per Mail an beratung@altholstein.de kontaktiert werden.

Kinderschutz-Zentrum: Hilfe für Kinder in Kiel

Das Kinderschutz-Zentrum steht mit seinen Mitarbeitern in akuten Krisensituationen, wenn es beispielsweise um körperliche und sexuelle Gewalt oder um Vernachlässigung geht, für telefonische Beratungen bereit (Tel. 0431/122180 oder Mobil 0176-32108763). Gerade bei Eltern mit Neugeborenen entstehen oft Unsicherheiten und Ängste. Hier hat das Kinderschutz-Zentrum eine Babysprechstunde eingerichtet (Tel. 0176-50114965).

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Hochschulambulanz für Psychotherapie der Universität Kiel

Die durch die Corona-Pandemie bedingten Einschränkungen des täglichen Lebens führen bei vielen Menschen zu Verunsicherung und psychischer Belastung. Deshalb hat die Hochschulambulanz für Psychotherapie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (HPK) ein Sorgentelefon unter Tel. 0431/22180024 eingerichtet. Psychologische Psychotherapeutinnen stehen montags bis freitags zwischen 9 und 11 Uhr telefonisch zur Verfügung und geben Hilfestellung zum Umgang mit Themen wie Krankheitsängsten und Grübelneigung, dem Verlust sozialer Kontakte, wegfallenden Alltagsstrukturen oder familiäre Stress- und Konfliktsituationen.

Nordkirche bietet Seelsorge-Hotline

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) bietet eine kostenlose Seelsorge-Hotline für alle Menschen an, die unter den Folgen der Corona-Krise leiden. Unter Tel. 0800/4540106 sind täglich von 14 bis 18 Uhr ausgebildete Seelsorger der Nordkirche erreichbar. Menschen, die beispielsweise unter emotionalen und psychischen Belastungen oder sozialer Isolation leiden, sowie kranke und alte Menschen, die seelsorgerliche Begleitung brauchen, können sich an die Seelsorger wenden. 

Pro Familia berät per Videochat

Pro Familia Schleswig-Holstein ist auch in der Corona-Krise für die Ratsuchenden da. Weiterhin aufrechterhalten bleibt das Beratungsangebot zu Schwangerschaft, Familienplanung, Sexualität und Partnerschaft sowie im Schwangerschaftskonflikt. Die Beratungen finden nun per Telefon, E-Mail oder Video statt. Auch Anträge für die Bundesstiftung „Mutter und Kind“ und für die Kostenübernahme von Verhütung sind per E-Mail oder Post weiterhin möglich. Persönliche Beratungen gibt es nur noch in Ausnahmefällen. Bei jedem Anliegen wird um Kontaktaufnahme mit der jeweiligen Beratungsstelle in der Region per Telefon oder E-Mail gebeten.Kontaktdaten, Telefonzeiten und weitere Informationen zum Beratungsangebot finden Sie hier, die Kieler Beratungsstelle ist unter Tel. 0431/86230 zu erreichen

Beratung für Krebsbetroffene

Krebsbetroffene gehören zur Risikogruppe und sind durch die Corona-Krise zusätzlich zu ihrer ohnehin verunsichernden Diagnose belastet. Die Angst, sich anzustecken und einen schweren Krankheitsverlauf zu haben, Unsicherheiten bei der Durchführung der Therapie durch veränderte Krankenhausplanungen und die soziale Isolation sind für viele schwer zu bewältigen. Deshalb bietet die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft auch weiter eine telefonische psychoonkologische Beratung  und telefonische sozialrechtliche Beratung für Krebsbetroffene und Angehörige. Weitere Infos unter Tel. 0431/8001080 sowie hier.  Eine Linksammlung, wie Krebsbetroffene weniger belastet durch diese besondere Zeit kommen und welche online-Austauschplattformen es gibt, finden Sie hier

Beratungsstelle der Diakonie bietet Hotline

Viele Eltern haben Kurzarbeit, Homeoffice oder blicken gar einer Nichtbeschäftigung ins Auge. Die Beratungsstelle des Diakonischen Werkes des Kirchenkreises Rendsburg-Eckernförde bietet bei Gesprächsbedarf eine Hotline. Dort soll aufkommenden Ängsten, Langeweile, familiärem Stress und sozialer Not Raum zur Bewältigung gegeben werden. Die Hotline der Diakonie ist an zwei Standorten zu erreichen. In Rendsburg von Montag bis Freitag zwischen 8 und 17 Uhr unter Tel. 04331/69630 und in Eckernförde von Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr unter Tel. 04531/893110. Auch für den Kreis Plön gibt es eine Hotline: Eltern können sich an die Beratungsstelle in Erziehungs- und Lebensfragen des Diakonischen Werkes im Kreis Plön, Tel. 04342/71734, wenden. 

Sozialverband berät auch am Telefon

Was passiert jetzt mit meinem Rentenantrag, wenn er nicht rechtzeitig bearbeitet wird, wie bekomme ich dann Geld? Wie geht es mit den Pflegeheimkosten meiner Eltern weiter unter Berücksichtigung des neuen Angehörigenentlastungsgesetzes? Was mache ich, wenn das Kurzarbeitergeld nicht zum Leben reicht? Oder auch die Frage: Habe ich Anspruch auf einen Vorschuss von Sozialleistungen? Für all diese Fragen stehen Sozialberatungszentren des Sozialverbands Deutschland (SoVD) telefonisch und per E-Mail zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie hier.  Darüber hinaus  beantwortet der stellvertretende Landesvorsitzende Sven Picker werktags von 11 bis 14 Uhr unter Tel. 0431/9838891 Fragen zum Sozialrecht.

Konfliktberatung

Torsten Gottschall, Gründer und Leiter der Mobbing- und Konfliktberatungsstelle FairKom und Therapeut, Sophienblatt 19, in Kiel bietet in Krisenzeiten fachkundige, unbürokratische und kostenlose Unterstützung an. Kontakt unter Tel. 0431/26099916 (AB) oder unter info@mobbingnetzwerk-nord.de

#SHbleibtstark

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Unter #SHbleibtstark bündeln wir Initiativen und Hilfsangebote aus der Region, unterteilt in drei Kategorien:

Die Themenseite zu #SHbleibtstark finden Sie hier.

Kirche Gettorf schaltet Sorgentelefon

Die St.-Jürgen-Kirchengemeinde Gettorf, die für mehrere Orte im Dänischen Wohld zuständig ist, hat ein Corona-Sorgentelefon eingerichtet. „Wir möchten Menschen Gehör schenken, damit sie ihre Sorgen mit einem anderen Menschen besprechen können während der Zeit der Corona-Beschränkungen“, sagt Pastor Björn Ströh.  Das Sorgentelefon ist täglich von 9 bis 18 Uhr unter Tel. 04346/938892 zu erreichen. 

Suchtberatung in Preetz geht am Telefon weiter

Das ATS-Suchthilfezentrum im Kreis Plön hat auch in der Corona-Krise geöffnet. Die Fachkräfte und Beratungskollegen stehen bei allen Anliegen unter Tel. 04342/76270 und per Mail an sucht.preetz@ats-sh.de zur Verfügung. Erreichbar ist das Suchthilfezentrum täglich von 9 bis 12 Uhr, um einen telefonischen Beratungstermin zu vereinbaren oder nach Hilfemöglichkeiten zu fragen. Zusätzlich steht nach wie vor die offene Sprechzeit donnerstags von 14 bis 17 Uhr telefonisch zur Verfügung. 

Betreuungsverein Rendsburg-Eckernförde berät am Telefon

Trotz der ausbleibenden persönlichen Sprechstunden berät der Betreuungsverein Rendsburg-Eckernförde weiterhin per Telefon. Mitarbeiter und Ehrenamtler informieren über Möglichkeiten der Vorsorge wie Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung. Unter Tel. 04331/338070 und Tel. 04351/726094 ist der Verein montags, dienstags und donnerstags von 9 bis 12 Uhr sowie am Dienstag zusätzlich von 14.30 bis 16.30 Uhr erreichbar. Terminvereinbarungen können auch per Mail an  info@betreuungsverein-rendsburg.de getroffen werden. 

Beratungs- und Hilfsangebote für Nortorf und die Region

Seelsorge, Gespräche über Sorgen und Nöte: Pastorin Anna Trede, Tel. 04392/408 183, Pastor Christoph Tretow, Tel. 04392/408 804, Pastorin Susanne Büstrin da Costa, Tel.  04392/921 59 25, Pastores Sabrina und Merten Biehl, Tel. 04392/921 59 80.

Frauenhaus Rendsburg: Tel. 04331/22726. frauenhaus-rd@bruecke.org

Überregionale Hilfsangebote

Gewalt gegen Frauen: Tel. 0800/0116 016, 24 Stunden, Sofort-Chat unter www.hilfetelefon.de

Elterntelefon: Tel. 0800/111 0550, Montag bis Freitag 9 bis 11 Uhr, Dienstag und Donnerstag 17 bis 19 Uhr.

Nummer gegen Kummer für Kinder und Jugendliche: Tel. 116 111, Mo bis Sonnabend 14 bis 20 Uhr.

Müttertelefon: Tel. 0800/333 2 111, täglich 20 bis 22 Uhr, kostenfrei/anonym

Internetberatung für Mädchen und Frauen: www.gewaltlos.de

Sucht & Drogen Hotline: Tel. 01805/313031, 24 Stunden, kostenpflichtig

Hilfetelefon Schwangere in Not: Tel 0800/4040020, 24 Stunden und online unter www.geburt-vertraulich.de

Pro Familia: www.profamilia.de

Silbertelefon - Seniorentelefon gegen Einsamkeit: Tel. 0800/4708090, täglich 8 bis 22 Uhr

Pflege Not Telefon für Pflegebedürftige, Angehörige und Pflegekräfte: Tel. 01802/494847, 6 Cent pro Anruf, 24 Stunden, auch sonn- und feiertags.

Telefonseelsorge: Tel. 0800/111 0 111 oder 116 123, 24 Stunden, oder Chat-Beratung unter www.telefonseelsorge.de

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Christian Hiersemenzel 31.03.2020
KN-online (Kieler Nachrichten) 31.03.2020