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Schleswig-Holstein SPD will Schleswig-Holstein zum Fahrradland Nummer eins machen
Nachrichten Schleswig-Holstein SPD will Schleswig-Holstein zum Fahrradland Nummer eins machen
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11:27 23.07.2019
Schwedeneck: Zwei Fahrradfahrer fahren bei schönem Wetter entlang der Steilküste an der Ostsee. Quelle: Frank Molter/dpa/Archivbild
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Kiel

Der SPD-Verkehrspolitiker Kai Vogel hat von Schleswig-Holsteins Landesregierung mehr Förderung für den Radverkehr gefordert. „Schleswig-Holstein ist von den geografischen Bedingungen das optimale Fahrradbundesland schlechthin“, sagte der Landtagsabgeordnete Vogel.

Radfahren müsse aber attraktiver und sicherer werden. Bei Straßenplanungen und -sanierungen müssten Land und Kommunen den Fahrradverkehr „gleichberechtigt und nicht erst nachrangig zum Autoverkehr mitdenken“.

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Schleswig-Holstein kann Fahrradland Nr. 1 werden“

Schleswig-Holstein kann Fahrradland Nr. 1 werden“, sagte Vogel. Er schlägt die Förderung von fahrradgerechten Ampelschaltungen vor, die sich nicht an den Autos orientieren, eine farbliche Kennzeichnung von Fahrradquerungen bei Kreuzungen und mehr Schilder, die Autofahrer auf Radfahrer hinweisen.

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Die CDU-geführte Landesregierung müsse zudem das Förderprogramm für „bike&ride“-Häuser wieder aufnehmen, sagte Vogel. In größeren Städten sollten Leihsysteme wie das Stadtrad finanziell unterstützt werden. Der Fahrradführerschein müsse an allen Schulen verpflichtend abgenommen werden. Ähnlich wie im Straßenbau regte Vogt zudem einen Sanierungsplan für die überregionalen Radwege zwischen Nord- und Ostsee an.

Symbol des Klimaschutzes

„Radfahren kann die Antwort auf viele Fragen sein – so auch auf den drohenden Verkehrskollaps in vielen Großstädten“, sagte Vogel.

Zudem sei Radfahren ein Symbol des Klimaschutzes. Die Koalition müsse den Radverkehr „auf eine Stufe mit dem Autoverkehr stellen“.

RND/dpa

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