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14:59 22.02.2018
Das Sonnenwochenende Ende Mai 2017 lockte Tausende an die Strände im Dänischen Wohld nördlich von Kiel und nach Eckernförde. Ob Holsteinische Schweiz oder Nordsee: Ganz Schleswig-Holstein bietet für jeden Besucher ganzjährig etwas zum Entspannen. Quelle: Cornelia Müller
Kiel

Für den Tourismus in Schleswig-Holstein ist 2017 das bislang erfolgreichste Jahr aller Zeiten gewesen. Das zuständige Wirtschaftsministerium verwies am Mittwoch in Kiel auf die jetzt veröffentlichten Zahlen des Statistikamtes Nord: 2017 gab es im Vergleich zum Vorjahr bei den Übernachtungen ein Plus von 6 Prozent und bei den Gästeankünften von 5,2 Prozent. Von Januar bis Dezember gab es 29,9 Millionen Übernachtungen - in den Beherbergungsstätten mit mehr als zehn Betten und auf den Campingplätzen. Besonders stark war der Zuwachs im Dezember 2017 im Vergleich zum Vorjahresmonat mit einem Plus von 16,2 Prozent.

Zu den Beherbergungsstätten zählt die Statistik neben Hotels, Pensionen, Gasthöfen und Ferienwohnungsanlagen auch Reha- und Kureinrichtungen, Erholungsheime und Jugendherbergen.

Übernachtungen: kurz vor der 30-Millionen-Marke

"Wir sind kurz davor, bei den Übernachtungen die 30-Millionen-Marke zu knacken", freute sich der für Tourismus zuständige Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP). Die positive Entwicklung sei zwar teils auf die weltpolitische Sicherheitslage zurückzuführen, der Erfolg beruhe aber auch darauf, dass sich Schleswig-Holstein zunehmend zur Ganzjahres-Destination entwickle. "Ein starker November und Dezember zeigen, dass wir unseren Urlaubsgästen nicht nur in den Sommermonaten, sondern auch außerhalb der Hochsaisonetwas zu bieten haben." Das Winter- und Weihnachtsgeschäft sei mit den zahlreichen Weihnachtsmärkten und Shoppingmöglichkeiten dieses Jahr besonders erfolgreich gewesen.

Der Tourismus-Boom ist laut Buchholz in erster Linie den vielen engagierten Akteuren in den touristischen Betrieben und Organisationen zu verdanken, die mit ihren Angeboten erfolgreich um Gäste werben. "Auch die Investitionen in die öffentliche touristische Infrastruktur zahlen sich nun erkennbar aus. Die hierfür bereitgestellten Fördermittel des Landes sind und bleiben gut angelegt", sagte Buchholz.

Aber auch wenn der Tourismusboom weiter anhalte, dürfe die Branche nach den Worten des Ministers nun nicht satt und müde werden, sondern müsse weitere Potenziale ausschöpfen und neue Zielgruppen erschließen. So gebe es etwa beim Anwerben ausländischer Gäste sowie im Tagungs- und Kongresstourismus noch Luft nach oben.

Von dpa

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