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Schleswig-Holstein Auszahlung für neue Herdenschutzzäune
Nachrichten Schleswig-Holstein Auszahlung für neue Herdenschutzzäune
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14:32 11.07.2019
Insgesamt 1,7 Millionen Euro werden mit der aktuellen Auszahlung für den Schutz der Schafe ausgegeben.  Quelle: Sebastian Gollnow/dpa
Kiel

Um möglichst schnell möglichst viele Schafe zu schützen, werden zunächst nur die Anträge der großen Schaf- und Ziegenhalter mit mindestens 500 erwachsenen Tieren bearbeitet. Von September an sind Herden mit 100 bis 499 Tieren dran. "Im Oktober kann bei ausreichenden Haushaltsmitteln mit der Antragsbearbeitung von Halterinnen und Haltern kleinerer Herden begonnen werden."

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Wenn die großen Betriebe die Unterstützung annehmen, seien knapp zwei Drittel der Schafe in Schleswig-Holstein geschützt. "Dies kommt auch den kleineren Betrieben zugute, weil durch den höheren Anteil geschützter Tiere die Gefahr einer Spezialisierung von Wölfen auf Nutztiere verringert wird", sagte Staatssekretärin Dorit Kuhnt (parteilos). Bislang seien insgesamt 264 Anträge eingegangen.

Interaktive Karte: Wölfe in Schleswig-Holstein

Derzeit leben den Angaben zufolge zwei Wölfe dauerhaft im Norden. Zwei weitere nachgewiesene Wölfe sind offensichtlich abgewandert und ein Wolf wurde überfahren. Weitere Einzeltiere wandern durch und halten sich unterschiedlich lange im Land auf. In Schleswig-Holstein leben rund 200.000 Schafe.

Alle Nachrichten zum Thema Wölfe finden Sie hier. 

Von dpa

Laut einem Gutachten des Nabu besteht kein Bedarf für den geplanten Fehmarnbelt-Tunnel zwischen Deutschland und Dänemark. Es gebe lediglich saisonale Engpässe. Zudem sei die künftige Veränderung des Mobilitätsbedarfs bei den vorhandenen Prognosen nicht einkalkuliert, so der Autor der Studie.

11.07.2019

Ein 61-Jähriger hat am Mittwochabend die Kontrolle über sein Auto verloren und ist in der Anschlussstelle Elmshorn ungebremst geradeaus gefahren. Der Wagen überschlug sich in der Böschung und landete auf dem Dach, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

KN-online (Kieler Nachrichten) 11.07.2019

Mitten in der Ferienzeit hat der Bund deutscher Baumschulen (BdB) Urlauber aus Schleswig-Holstein dringend davor gewarnt, aus dem Ausland mediterrane Pflanzen wie Olivenbäume, Lavendel- oder Rosmarinsträucher mitzubringen. Vor allem in Italien grassiere derzeit das sogenannte Feuerbakterium.

Christian Hiersemenzel 11.07.2019